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  • Die Geburtsorte der aktuellen deutschen Bundesliga-Profis


    Reddit-User Marideaux ist einmal fleißig in den Geburtsdaten aller Bundesliga Spieler abgetaucht und hat eine dieser klassischen „braucht keiner, ist aber trotzdem sehr interessant“ Dinger gebaut. In diesem Fall ist es eine Landkarte mit den Geburtsorten aller deutschen Bundesliga-Profis.

    » Zur Karte: Birthplace of German Players in Bundesliga

    Eine kleine extra Portion unnützes Wissen aus der Karte:

    Der nördlichste Spieler: Max Christiansen, geboren in Flensburg, aktuell beim FC Ingolstadt

    Der westlichste Spieler: Kai Havertz, geboren in Aachen, aktuell bei Bayer Leverkusen

    Der östlichste Spieler: Tony Jantschke, geboren in Hoyerswerda, aktuell bei Borussia Mönchengladbach

    Der wirklich östlichste Spieler: Konstantin Rausch, geboren im russischen Koschewnikowo, aktuell beim 1. FC Köln

    Der südlichste Spieler: Simon Zoller, geboren in Friedrichshafen, aktuell beim 1. FC Köln

    Der Osten ist erschreckend dünn besiedelt: Aus Thüringen stammt mit Clemens Fritz ein einziger aktueller Profi. Aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg kommt nicht ein einziger Spieler. Dafür stammen aus dem sächsischen Hoyerswerda allein direkt 3 Profis: Tony Jantschke, Eric Oelschlägel und Tom Mickel.

    Fällt sonst noch was auf?

  • Der internationalste Mannschaftsbus der Liga


    Entgegen der Aussichten vorm Start der Saison belegt Eintracht Frankfurt derzeit einen beeindruckenden 3. Platz. Einer der gründe dafür dürfte wohl auch der besondere Teamgeist sein, wenn sich Spieler aus 17(!) verschiedenen Nationen auf dem Platz treffen. Um einen kleinen Überblick zu geben, hat man bei der Eintracht kurzerhand das internationalste Taxi der Liga durch die Stadt fahren lassen:

    Tolles Zeichen, gerade in Zeiten, wo Fremdenhass viel zu viel Boden bekommt.

  • Deshalb liebt man Fußball: Die Glückseligkeit des Peter Crouch

    Am Montag feierte Peter Crouch seinen mittlerweile 36. Geburtstag und die athletische Stabheuschrecke macht für Stoke City immer noch die gegnerischen Strafräume unsicher. Gestern Abend machte er sich in den Geschichtsbüchern der Premier League endgültig unsterblich, als er sein mittlerweile 100. Tor in der Liga erzielte. Die Freude, der überschwängliche Jubel von den Rängen und natürlich der Robot Dance danach sind einfach eine wunderbare Kombination:

    Übrigens: Den Robot Dance legte „Crouchy“ erstmals 2006 aufs Parkett. Bei einer Party von David Beckham vor der WM 2006 lief der Klassiker „I Bet That You Look Good On The Dance Floor“ und plötzlich war ein neuer Torjubel geboren. Auf dem Rasen zum ersten Mal nach seinem Tor gegen Ungarn zu sehen.

    Kurz darauf legte er den Jubel wieder ad acta, schließlich geht es ums Fußball spielen, nicht ums Jubeln. Er sagte damals, er würde den Robotertanz erst wieder zum Besten geben, wenn England Weltmeister werden würde. Nun ja … Danach sagte er, er würde erst wieder zum Roboter werden, wenn er im Finale der Champions League treffen würde. Auch dazu kam es nicht mehr. Nach 10 langen Jahren des Wartens gab es gestern aber endlich wieder den Crouch-Roboter zu sehen. In diesem Sinne: Alles Gute und für mehr Robotertanzhumor im Profifußball!

  • Matchday für die Ohren: Der neue 11Freunde Podcast ist da


    Pünktlich zum Frühjahrserwachen gibt es einen neuen Podcast aus dem Hause 11Freunde! Bei Matchday glänzen künftig die Herren Philipp Köster und Benjamin Kuhlhoff jeden Donnerstag mit halbgarem Wissen, gut abgehangenen Gags über den anstehenden Spieltag und allem, was die Fußballwoche sonst noch zu bieten hat. Obendrein gibt es gibt es in jeder Folge einen prominenten Talkgast, den Anfang macht dabei Ansgar Brinkmann.

    Das Ganze gibt es bei Deezer oder direkt hier zu hören:


    PS: Der geneigte Audiofußballer gönnt sich nach dem Spieltag obendrein natürlich noch den Rasenfunk.

  • Wir sind jetzt 1 Global Brand mit ordentlich Reach vong Marketing her


    Der Profifußball ist ohne Frage ein riesiges Geschäft. An manchen Tagen voller Leidenschaft auf und vor allem neben dem Platz lässt sich dieser Fakt, dennoch irgendwie in eine Kiste zwischen neonfarbene und goldene Fußballschuhe in der Umkleidekabine verstecken. An anderen Tagen wiederum wirkt es, als würde der Fußball zu einem Ungetüm werden, was das Marketinggeschicks eines Bubble-Tea-Geschäfts hat. Das neueste Beispiel dafür: Juventus Turin.

    Im Jahre 1897 gegründet blickt der Verein auf eine riesige und vor allem erfolgreiche Clubhistorie zurück. Darunter 32 italienische Meisterschaften, 11 Mal der italienische Pokal und 2 Mal den Europapokal der Landesmeister bzw. die UEFA Champions League. Legenden wie del Piero, Nedved, Davids oder Zidane schnürten ihre Fußballschuhe für diesen Verein. Seit über 100 und für die nächsten 200 Jahre steht außerdem Gianluigi Buffon als Kapitän im Tor des aktuellen Teams. Was könnte man also tun, um dieser reichhaltigen Vereinshistorie gerecht zu werden? Hmmmm …

    Sehr viele Sektkorken später und immer noch benommen vom umfangreichen Pogba-Zuschuss kam man bei Juve dann auf folgende Idee: Ein neues Logo muss her! Okay, an sich erstmal keine Neuigkeit:

    Aber im Jahre 2017 geht es natürlich nicht mehr darum, ein Verein zu sein. Viel mehr muss man eine Brand sein. Und wenn man nicht aufpasst, ist das Vereinswappen plötzlich das abgetragene Logo eines imaginären Sneakerfabrikanten, der Schuhe mit Blinkapplikationen herstellt:

    Warum, Juve? Warum? Das mag ein nettes Logo für einen Hersteller von Jacken für die Übergangszeit sein, aber doch nicht für einen der größten Vereine der Welt? Schlimmer macht die Tatsache nur die Präsentation des Logos. Aufgepasst …

    Die von einem Hollywood-Actionstreifen ausgeliehene Stimme sagt also tatsächlich Sachen wie: „In a world of contrasts, we take a deep breath … and rise.“ Okay. Darauf folgt in etwa so etwas wie „Lorem Ipsum dolor sit amet …“ Es wirkt wie die Brainstormingtafel einer PR Agentur, die „was mit Fußball“ machen soll. Schlimmer wird es dann nur, wenn auch noch Clublegende Buffon solche verschwurbelten Marketingsachen von sich geben muss:

    Puh. Oder wie Pavel Nedved sagt:

    Wir hoffen, es droht vor lauter Bullshit-Bingo kein weiterer Zwangsabstieg für Juve und fragen noch mal:

  • Pimmelgruß vom Platzwart


    Pimmelhumor und Fußball gehen bereits seit Jahrtausenden erfolgreich Hand in Hand. Das neueste Beispiel kommt aus den Niederlanden. Am Wochenende unterlag dort Heracles Almelo mit 1:4 gegen Groningen. Zur Halbzeit stand es bereits 0:3 und der Schneeregen wütete – ein Tag zum vergessen. Und so nahm sich der Platzwart in der Halbzeitpause ein Herz und zeigte, was er zu diesem Spiel zu sagen hatte. Ein drohender Finger! Oder … ähm … ähhh … ach egal.
    https://www.youtube.com/watch?v=G8VjSAx8Dnw

    via 11Freunde

  • Damals, als Thomas Häßler noch Fußballer war.

    Bevor Thomas Häßler durch das Dschungelcamp künftig eine Karriere irgendwo zwischen „RTL Punkt 12“ und dem perfekten Promi-Dinner bevorsteht, gibt es hier noch eine kleine „Hach, damals“-Portion über sein vorheriges Leben als Fußballer. Genauer gesagt, Deutschlands Fußballer des Jahres 1989 und 1992. Bittesehr:

    Die karriere eines Vorzeigefußballers zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie anhand von Duplo- und Hanuta-Stickern nachvollziehbar ist. (Wer sie ins Panini-Album einklebt möge dennoch für immer in der Hölle schmoren.)

    Und weil wir hier im Internet sind, gibt es zum Abschluss NATÜRLICH ein Best-Of Video inklusive fürchterlicher Dance-Musik:

  • Keine Lust auf Interviews? Einfach mit dem Reisepass telefonieren.

    Wenn er später nicht Schutzheiliger des FC Bayern wird, so dürfte Thomas Müller zumindest eine großartige Karriere voller Workshops für den Umgang mit Medien bevorstehen. Die neueste Lektion seines interaktiven Media-Lehrgangs gab es gestern, bei der Rückkehr aus der größten Fußballnation der Welt. Was tun, wenn man keine Lust auf Interviewfragen am Flughafen hat? Einfach mit dem Reisepass telefonieren!

  • Statt Randale: Auswärts-Duftkerzen

    Beim gewohnt hitzigen Match zwischen Celtic und den Rangers fielen die Fans von letzteren dadurch auf, dass sie wutentbrannt die Toiletten im Auswärtsbereich ausführlich zerlegten. Was man eben so macht am Wochenende. Beim nächsten Duell am vergangenen Wochenende revanchierten sich nun einige Celtic Fans im Stadion der Rangers. Und zwar nicht etwa dadurch, dass sie ebenfalls die Pissrinne aus dem Trockenbau hebelten, sondern mit einer ganz besonderen Form von Pyrotechnik: Duftkerzen. „You trash our toilets. We leave yours smelling good“

  • Vivasion bei der Nationalmannschaft: Stefan Raab und Berti Vogts


    Wir schreiben das Jahr 1994. Während er bei der erfolgreichen WM 1990 Co-Trainer von Franz Beckenbauer war, steht Berti Vogts nun vor seiner ersten WM als Cheftrainer. Zeitgleich versucht sich der damals 28jährige Moderator Stefan Raab in seiner ersten Sendung „Vivasion“. Eigentlich wollte er VIVA Ende 1993 nur ein paar Programmjingles verkaufen, bekam stattdessen nach einem Casting aber direkt eine eigene Sendung.

    Zu Zeiten der WM 1994 reiste Raab in die USA und berichtete von dort aus ohne Lizenz und mit kleinem Budget. Chaos vorprogrammiert, damals aber trotzdem noch kein Hindernis um an die Mannschaft heranzukommen. Und so sah das dann aus:

    Währenddessen entstand Raabs erster großer Hit „Böörti Böörti Vogts“:

    Der Song schaffte es im Juli 1994 bis auf Platz vier der deutschen Hitparade. Apropos „Hitparade“, dort war Raab damals auch und sorgte für einen kleinen Eklat, als er sich einfach an Uwe Hübner kettete:

    Letztlich gewann er sogar diese Ausgabe der Sendung und bekam wahrscheinlich als erster und letzter Gast der ZDF Hitparade Buh-Rufe zu hören, haha!

    Noch schöner waren dann eigentlich nur die Einsätze des Publikums beim zweiten Auftritt in der Sendung darauf:

    Nach dem Erfolg des Songs, gab es später noch eine ruhigere „Schalalala-Version“ zum Ausklingen nach dem eher unbefriedigenden Turnierergebnis:

    Ach ja … Stefan Raab hatte 20 Jahre später zur WM 2014 einen weiteren WM-SOng geschrieben, aber darüber reden wir besser nicht …

  • Wenn Mutti strickt: Eine Saison in Schalform

    Schon wieder ein Ausflug in einen anderen Sport, aber die Freude an ausgefallenen Fanschals ist ja glücklicherweise universell. Auf Reddit teilte ein User einen ganz besonderen Schal, den er von seiner Mutter zu Weihnachten bekam. Mutti hat nämlich fleißig die 2016er Saison der New York Yankees nachgestrickt!

    Schwarz: Heimsieg
    Dunkelgrau: Auswärtssieg
    Hellgrau: Heimniederlage
    Weiß: Auswärtsniederlage

    Foto: Sevilllion
    Foto: Sevilllion
  • Den heimischen Rasen immer unterm Fuß


    Okay, okay wir nehmen hier eine kleine Ausfahrt vom Fußball in Richtung Football, aber zumindest beim Schuhwerk sind die Unterschiede hier ja nicht allzu groß. Odell Beckham Jr, Wide Receiver und absoluter Superstar der New York Giants, mag es gerne etwas extravaganter am Fuß. Ja, noch extravaganter als so mancher Fußballspieler. Neulich fing er sich sogar einen Geldstrafe ein, da er Benefizschuhe trug, welche so bunt waren, dass sie gegen Auflagen der NFL verstießen.

    Pünktlich zu Weihnachten bekommt er nun neue Schuhe, welche nicht nur „Merry Beck-Mas“ wünschen und hübsch weihnachtlich daher kommen, sondern auch noch ein ganz besonderes Feature haben: Heimvorteil! Überall! Wie das geht? In der Sohle des Schuhs wurde Rasen eingearbeitet.