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  • Statt Randale: Auswärts-Duftkerzen

    Beim gewohnt hitzigen Match zwischen Celtic und den Rangers fielen die Fans von letzteren dadurch auf, dass sie wutentbrannt die Toiletten im Auswärtsbereich ausführlich zerlegten. Was man eben so macht am Wochenende. Beim nächsten Duell am vergangenen Wochenende revanchierten sich nun einige Celtic Fans im Stadion der Rangers. Und zwar nicht etwa dadurch, dass sie ebenfalls die Pissrinne aus dem Trockenbau hebelten, sondern mit einer ganz besonderen Form von Pyrotechnik: Duftkerzen. „You trash our toilets. We leave yours smelling good“

  • Vivasion bei der Nationalmannschaft: Stefan Raab und Berti Vogts


    Wir schreiben das Jahr 1994. Während er bei der erfolgreichen WM 1990 Co-Trainer von Franz Beckenbauer war, steht Berti Vogts nun vor seiner ersten WM als Cheftrainer. Zeitgleich versucht sich der damals 28jährige Moderator Stefan Raab in seiner ersten Sendung „Vivasion“. Eigentlich wollte er VIVA Ende 1993 nur ein paar Programmjingles verkaufen, bekam stattdessen nach einem Casting aber direkt eine eigene Sendung.

    Zu Zeiten der WM 1994 reiste Raab in die USA und berichtete von dort aus ohne Lizenz und mit kleinem Budget. Chaos vorprogrammiert, damals aber trotzdem noch kein Hindernis um an die Mannschaft heranzukommen. Und so sah das dann aus:

    Währenddessen entstand Raabs erster großer Hit „Böörti Böörti Vogts“:

    Der Song schaffte es im Juli 1994 bis auf Platz vier der deutschen Hitparade. Apropos „Hitparade“, dort war Raab damals auch und sorgte für einen kleinen Eklat, als er sich einfach an Uwe Hübner kettete:

    Letztlich gewann er sogar diese Ausgabe der Sendung und bekam wahrscheinlich als erster und letzter Gast der ZDF Hitparade Buh-Rufe zu hören, haha!

    Noch schöner waren dann eigentlich nur die Einsätze des Publikums beim zweiten Auftritt in der Sendung darauf:

    Nach dem Erfolg des Songs, gab es später noch eine ruhigere „Schalalala-Version“ zum Ausklingen nach dem eher unbefriedigenden Turnierergebnis:

    Ach ja … Stefan Raab hatte 20 Jahre später zur WM 2014 einen weiteren WM-SOng geschrieben, aber darüber reden wir besser nicht …

  • Wenn Mutti strickt: Eine Saison in Schalform

    Schon wieder ein Ausflug in einen anderen Sport, aber die Freude an ausgefallenen Fanschals ist ja glücklicherweise universell. Auf Reddit teilte ein User einen ganz besonderen Schal, den er von seiner Mutter zu Weihnachten bekam. Mutti hat nämlich fleißig die 2016er Saison der New York Yankees nachgestrickt!

    Schwarz: Heimsieg
    Dunkelgrau: Auswärtssieg
    Hellgrau: Heimniederlage
    Weiß: Auswärtsniederlage

    Foto: Sevilllion
    Foto: Sevilllion
  • Den heimischen Rasen immer unterm Fuß


    Okay, okay wir nehmen hier eine kleine Ausfahrt vom Fußball in Richtung Football, aber zumindest beim Schuhwerk sind die Unterschiede hier ja nicht allzu groß. Odell Beckham Jr, Wide Receiver und absoluter Superstar der New York Giants, mag es gerne etwas extravaganter am Fuß. Ja, noch extravaganter als so mancher Fußballspieler. Neulich fing er sich sogar einen Geldstrafe ein, da er Benefizschuhe trug, welche so bunt waren, dass sie gegen Auflagen der NFL verstießen.

    Pünktlich zu Weihnachten bekommt er nun neue Schuhe, welche nicht nur „Merry Beck-Mas“ wünschen und hübsch weihnachtlich daher kommen, sondern auch noch ein ganz besonderes Feature haben: Heimvorteil! Überall! Wie das geht? In der Sohle des Schuhs wurde Rasen eingearbeitet.

  • Frank Lampard bei der Darts-WM

    Alle haben einen sitzen, drehen durch und tragen dabei fragwürdige Outfits. Klingt wie Weihnachten im Kreise der Familie, gemeint ist damit aber die Darts WM! Dieser WM im Londoner Alexandra Palace hat mit Frank Lampard auch einen Promi unter den Fans sitzen, der sich kurzerhand auch für ein Showmatch hat blicken lassen:
    https://www.youtube.com/watch?v=9kas1MOwjqc

  • Work-Drive-Balance: Mit dem Porsche Panamera quer durch Fussballdeutschland


    In Zusammenarbeit mit Porsche


    Es gibt Fragen im Leben, auf die weiß man sofort eine Antwort. Zum Beispiel: „Soll es noch Nachtisch sein?“ oder „Jeden tag Fußball, macht das überhaupt noch Spaß?“ oder aber: „Habt ihr Lust mit dem neuen Porsche Panamera einige Tage durch Fußballdeutschland zu fahren?“ So kürzlich geschehen und ehe man sich versieht, sitzt man am Lenkrad eines Porsche. Es folgt ein kleiner Rückblick dieser „Work Drive Balance“ zwischen Autobahn und Bolzplatz.

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  • Per Mertesacker im Aussie-Modus


    Die kleinen Freuden auf dieser Welt können so einfach sein. Zum Beispiel ein Spot des FC Arsenal mit Santi Cazorla, Carl Jenkinson und Per Mertesacker, wobei letzterer einen absolut hochwertigen, australischen Akzent an den Tag legt.

    Wie sonst nur gegnerische Stürmer bricht Per weiterhin Jahrtausende alte Klischees über humorbefreite Deutsche. Man gebe diesem Mann einen Kulturpreis!

  • Der lange Weg eines Fanschals


    Gianluigi Buffon entwickelte in seiner Kindheit (also vor circa 400 Jahren) ein ganz besonderes Fandasein für Borussia Mönchengladbach. Er fand den Namen des Clubs so kompliziert und unaussprechbar, dass er seitdem Sympathien für den Verein hegt.

    Bei seinem ersten Besuch im Borussia Park beim Champions League Spiel 2015 ging er deshalb nach dem Spiel zur Nordkurve und wollte seine Torwarthandschuhe gegen einen Schal des Vereins tauschen. Leider geriet er dabei an die nicht unbedingt hellsten Kerzen auf der Torte, die nur dumm schauten, ein wenig pöbelten und die Handschuhe nicht haben wollten. Handschuhe von Buffon! Muss man sich mal vorstellen.

    Vor der Abfahrt aus dem Stadion bekam er später aber noch zur Beschwichtigung einen Schal vom Fanprojekt der Borussia geschenkt. Pünktlich zu Weihnachten dieses Jahr gab es aber einen noch viel passenderen Schal für Buffons besonderes Fandasein:

    https://www.instagram.com/p/BN9ezBPh2rO/

  • Bester Blick für Taktikfans


    YouTube User DyingLlama nennt sich selbst „urban explorer“. Genauer gesagt bedeutet das, dass er auf teilweise verrückteste Art und Weise heimlich Gebäude in luftigen Höhen erklimmt. Sein letztes Ziel war dabei das Emirates Stadium des FC Arsenal. Das Video zeigt, wie er sich heimlich ins Stadion schleichen konnte und bis auf die obersten träger des Stadiondaches gekommen ist. Nichts für schwache Nerven:

    Pic of me by @alexanderfarrell1999 What an unreal night!

    A photo posted by DyingLlama (@dyingllama) on

  • Geht doch, 2016: Leo Messi trifft seinen Superfan aus Afghanistan

    Foto: STR,KARIM JAAFAR/AFP/Getty Images
    Foto: STR,KARIM JAAFAR/AFP/Getty Images

    Es ist scheinbar doch nicht alles schlecht, was bei der Kombination aus Fußball und Katar entsteht. Aber fangen wir vorne an: Vor knapp einem Jahr gehen Fotos von einem Jungen aus Afghanistan um die Welt, der sich aus einer Plastiktüte sein eigenes Messi-Trikot gebastelt hat. Bekannt ist zu diesem Zeitpunkt nur, dass er in einem Kriegsgebiet lebt, wo genau weiß niemand. Ein Journalist ruft dazu auf, den Jungen zu finden und irgendwie Kontakt zu Barca und Messi herzustellen.

    Ein paar Falschmeldungen später wird der kleine Murtaza Ahmadi in der afghanischen Provinz Ghazni nahe Kabul gefunden. Er ist fünf Jahre alt und das Messi „Shirt“ hat ihm sein 15 Jahre alter Bruder Homayoun gebastelt.

    Messi selbst zeigte sich davon sehr ergriffen und wollte Murtaza gern treffen. Bevor es dazu kam, bekam der kleine Superfan erstmal ein echtes, signiertes Trikot, welches er sich im UNICEF Büro in Kabul abholen durfte.

    Foto: UNICEF
    Foto: UNICEF

    Nach diesem Hoch im kleinen Fanherz gab es aber erstmal wieder schlechte Nachrichten:

    Murtasa Ahmadi, ist wegen Drohungen von seiner Familie nach Pakistan gebracht worden. Sein Cousin Wahid Ahmadi (20) sagte der Deutschen Presse-Agentur am Montag, es habe nach der Welle internationaler Berichterstattung über den Jungen Drohanrufe bei der Familie gegeben. „Wir hatten Angst, dass Gangster oder die afghanische Mafia Murtasa entführen und ein hohes Lösegeld fordern“, sagte Ahmadi.

    Ungeachtet dessen hatte Murtasa aber weiter seinen Wunsch: Einmal sein großes Idol Leo Messi treffen. Und der wurde gestern endlich wahr! Der FC Barcelona gastierte für ein Testspiel in Doha. (Pardon, für das „Match of Champions“ gegen Al Ahli aus Saudi Arabien.) Und Messi hatte an diesem Abend ein ganz besonderes Einlaufkind. Achtung Gänsehaut:

    Der kleine Kerl wollte den anderen kleinen Kerl gar nicht mehr loslassen:

    Fußball, du kannst manchmal so schön sein, ohne dass ein Ball rollt:

    Foto: KARIM JAAFAR/AFP/Getty Images)
    Foto: KARIM JAAFAR/AFP/Getty Images)

    Und fast hätte er auch noch mitgespielt. (Die Hose! ❤️)

    Foto: KARIM JAAFAR/AFP/Getty Images)
    Foto: KARIM JAAFAR/AFP/Getty Images)

    Ihr mögt jetzt (sehr wahrscheinlich) nicht Leo Messi sein, aber auch ihr könnt Kids in Kriegsgebieten eine große Freude machen in dem ihr zum Beispiel über UNICEF Hilfsgüter spendet.

  • Per Virtual Reality durch das Bernabéu

    Foto: Camilo Rueda López
    Foto: Camilo Rueda López
    Sponsored Post in Zusammenarbeit mit NIVEA MEN

    Vor mittlerweile 4 Jahren fuhr ich an einem erstaunlich warmen Novemberabend durch Madrid und zwischen den ganzen Verkehrschaos stand es auf einmal da: Das Estadio Santiago Bernabéu. Ein Fußballriese aus hellem Beton, welcher seit 1947 die Heimat von Real Madrid ist. Schon erstaunlich, mit welcher Erhabenheit sich solche Bauwerke aufladen können. Gänsehaut schon hunderte Meter entfernt davon, wenn man an einer roten Ampel erste Blicke darauf erhaschen kann und einem direkt all die Szenen und Spieler durch den Kopf schießen, welche hier schon Teil als des „weißen Ballets“ über den Rasen tanzten.

    Von Günter Netzer über Zidane bis hin zu Cristiano Ronaldo. Oder kleine Geschichten wie im Jahre 1998, als ich als Gerade-So-Teenager vorm Fernseher saß und mir gespannt anschaute, wie es über eine Stunde dauerte, bis es einen Ersatz für das vorm Spiel zusammengebrochene Tor gab. Die ersten Schritte ins Stadion selbst waren relativ unspektakulär. Die Fußballetonklötze dieser Welt sehen sich nun mal recht ähnlich und sind an manchen Stellen im inneren nur schwer von einem nicht fertig gestellten Bürkomplex zu unterscheiden. Aber dieser erste Blick auf das Fußballfeld unter Flutlicht und die ersten Blicke auf die Tribüne … wow. Immer wieder schön. Erst recht in so einem geschichtsträchtigen Stadion.
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    Wie mag es da wohl erst sein, wenn man nicht die Schritte auf die Tribüne, sondern auf den Rasen setzt? Als Kooperationspartner von Real Madrid hat sich NIVEA MEN hierfür etwas Besonderes einfallen lassen. Erstmals wird man per 360°-Video mit hinter die Kulissen des Bernabéu genommen und bekommt so einmalige Einblicke, bei denen es sich erahnen lässt, wie sich die kritischen Minuten vorm Anpfiff wohl anfühlen müssen.

    Wer also schon immer Mal quer durch das Bernabéu laufen wollte, um CR7 und Co alles Gute vorm Spiel zu wünschen, hier entlang:

    In zwei weiteren Clips der #AREYOUREADY-Reihe gibt es außerdem einen Einblick in die Kabine, während draußen schon die Hölle los ist und einen Moment der Ruhe im komplett leeren Stadion. Was wieder einmal die Frage aufwirft: Wann wird beamen endlich erfunden?!