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  • Pyro und Gänsehaut für Europa


    Vorm letzten Heimspiel in der Champions League Gruppenphase erwartete den FC Kopenhagen ein ganz besonderer Weg zum Stadion. Der dänische Club bewies dabei ein weiteres Mal, dass man fähige Leute im Verein hat, die großartige Videos produzieren können. Wenn man schon vom Zuschauen Gänsehaut bekommt, wie ist es dann wohl erst, wenn man im Mannschaftsbus sitzt? Aber seht selbst:

    Das anschließende Spiel gegen den FC Porto endete 0:0. Damit ist der FC Kopenhagen sicher in der Europa League, könnte bei einem Sieg gegen Brügge aber noch ins Achtelfinale der Champions League kommen, wenn Porto zeitgleich gegen Leicester verliert.

  • Mit Gebärdensprache gegen Rassismus


    Vorm heutigen Champions League Spiel gegen Benfica Lissabon ruft Beşiktaş seine Fans dazu auf, an einem stillen Aufschrei teilzunehmen. Nachdem man bereits den Rekord für das lauteste Stadionpublikum geknackt hat, soll nun während der ersten Minute des Spiels Stille im gesamten Stadion herrschen. Währenddessen werden Fans in Gebärdensprache die Botschaften „Wir sind alle gegen Rassismus“ und „schwarze Adler“, der Spitzname des Clubs, von sich geben.

    Für die „Silent Cheer“ Aktion wurde ein beeindruckendes Video produziert:

    https://www.youtube.com/watch?v=-RtpDVjdlL4

  • Fallon d’Floor 2016: Die 10 schönsten Schwalben des Jahres

    Während die weltbesten Fußballer jährlich mit dem Ballon d’Or ausgezeichnet werden, hat sich im Internet langsam aber sicher der Fallon d’Floor etabliert. Wie das Wortspiel bereits vermuten lässt, werden hier Spieler prämiert, die sich auf besondere Art und Weise über die Gesetze der Physik hinwegsetzten und Opfer besonders starker Erdanziehung wurden. Kurz gesagt: Schwalben! Eine schlimmschöner als die andere. Aber seht selbst:
    https://www.youtube.com/watch?v=vMLIETkEcG0

    Allerdings liegt hier ein kleiner Fehler vor, Platz 1 stammt nämlich aus dem Jahr 2014. Damals zeigte der Trainer von Alemannia Haibach im Relegationsspiel um den Verbleib in der Nord-Staffel der Bayernliga gegen Viktoria Kahl einzigartige schauspielerische Leistungen. Absoluter Klassiker!

  • Schwarze Schönheiten im Tech Craft Pack

    Foto: Unisport
    Foto: Unisport

    Manchmal kommt es zu einer seltenen interstellaren Konstellation im Universum, welche eine noch selteneres Naturschauspiel mit sich bringt: Schwarze Fußballschuhe! Und das im Jahr 2016! Für den neuen Tech Craft Pack 2.0 hat Nike auch in diesem Jahr für alle Modelle einen Hybrid aus moderner Technologie und weichem Känguruleder aus Netzers Zeiten gemacht.

    Die Modelle mit einer Kombination aus wunderhübschen schwarz und einem klein wenig silber sehen wie folgt aus:

    Mercurial:

    Foto: Nike
    Foto: Nike

    Hypervenom:

    Foto: Nike
    Foto: Nike

    Magista:

    Foto: Nike
    Foto: Nike

    Und die schönste, weil klassischste Form …
    Tiempo:

    Foto: Nike
    Foto: Nike

    Die guten Stücke kann man ab dieser Woche unter anderem im Unisport Store bekommen.

  • Wenn der Flughafen zur Fankurve wird


    In Südamerika kann es im Fußball gerne mal etwas hitziger und dabei vor allem größer werden. Selbst, wenn ein Fußball in weiter ferne ist. Wie gut Brasilianer Fußball und Flughafen kombinieren können, zeigte sich ja bereits in einem Werbespot im Jahre 1998, aber was die Fans von Palmeiras vorgestern abzogen, war eine ganz andere Größenordnung. Um das eigene Team entsprechend für das Spitzenspiel bei den Rivalen von Atlético Mineiro einzustimmen, wurde der Flughafen kurzerhand zur Fankurve. Absoluter Wahnsinn.

    Wer Lust auf schwitzige Hände hat: Einfach mal vorstellen, da einen Anschlussflug zu bekommen. Vielleicht waren alle aber auch nur wegen Zé Roberto zu Besuch am Flughafen, weil sie es nicht fassen können, dass der immer noch so schönen Fußball spielt.

    Das Spiel steigt heute Nacht um 0 Uhr deutscher Zeit. Man mag sich gar nicht ausmalen, wie der Flughafen wohl nach einer Niederlage aussehen wird.

  • 108 Länderspiele, eine Jogginghose – Gabor Kiraly sagt tschüs

    Photo by Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)
    Photo: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images

    Wie Krokodile immer noch aus Zeiten der Dinosaurier übrig sind, so steht auch Gábor Király immer noch im Tor. 1997 kam er mitsamt seiner ebenso prominenten Jogginghose in die Bundesliga und blieb ganze 7 Jahre bei Hertha BSC. Nach 114 Spielen für Crystal Palace brauchte er ein paar kurze Umwege, bis er im Tor von 1860 wieder sesshaft wurde und auch dort noch einmal für 168 Spiele im Tor stand. Mittlerweile spielt er wieder bei seinem ungarischen Heimatverein Haladás Szombathely, von dem er einst nach Berlin wechselte.

    Während seine Karriere also so langsam ausklingt, gab es gestern Abend noch mal einen ganz großen Auftritt, als Király zum 106. und letzten Mal im Tor der ungarischen Nationalmannschaft stand. Ganz viel Fußballsentimentalität in 3… 2… 1…

    https://www.youtube.com/watch?v=aaPyAHE09cw

    Die Sportschau hat es dabei wohl am schönsten zusammengefasst:

  • Wir machen es kurz heute


    Im Juni 2016 gab Leo Messi seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt, nachdem Argentinien das Endspiel der Copa América Centenario erneut gegen Chile im Elfmeterschießen verloren und er dabei einen Elfmeter verschossen hatte. Zwei Monate später, im August, gab er seinen Rücktritt vom Rücktritt bekannt. Weitere zwei Monate später kracht es nun wieder gewaltig. Zwar gewann Argentinien auch dank einem starken Messi gegen Kolumbien mit 3:0, die Stimmung rund um die Mannschaft ist aber alles andere als rosig, da diverse Medienvertreter sehr viel mehr Lust auf Gossip an Stelle von Sportberichterstattung zu haben. Das letzte Gerücht war, Teamkollege Ezequiel Lavezzi würde aus dem Team gestrichen werden, da er im Teamhotel Gras geraucht hat.

    Da war es Teamcaptain Messi dann auch mal genug und er wählte einen deutlichen Weg. Mit der gesamten Mannschaft im Schlepptau stellte er sich vor die Presse und gab bekannt, dass man einfach keine Lust mehr auf den ganzen Quatsch hat und bis auf weiteres die Presse boykottieren wird:

    (Der Video-Embed scheint ein wenig zu spinnen, hier ist das Video mit dazugehörigem Artikel bei ESPN.)

  • Der Effzeh ist bereits in der Champions League


    So wie Hennes gehören auch Überambitionen fest zum Vereinsbild des 1. FC Köln. Und weil das nicht erst seit gestern so ist und der Effzeh nun mal so ist wie er ist, wird dieses Thema pünktlich zum 11.11. aufgegriffen:

    „Pünktlich zum Elften im Elften ist beim 1. FC Köln endlich elitäre Arroganz eingezogen. Das Team von FC-Cheftrainer Peter Stöger fand sich unter den Klängen der Champions-League-Hymne zu einem kurzen Training am Geißbockheim ein. Nach dem obligatorischen Teamfoto für die Medienvertreter aus aller Welt absolvierten die Profis mit dem offiziellen Champions-League-Ball leichte Passfolgen und Spielformen, übten Grüppchenbildung – und schonten sich dabei natürlich für die kommenden Aufgaben.“

    Selbstverständlich wurde die Einheit in allen Belangen auf dem Niveau der europäischen Königsklasse durchgeführt:

    https://twitter.com/fckoeln/status/796988259167588352

    Am Ende holte der Effzeh sogar den Henkelpott!

    Nach dem Training, ging dann alles wie gewohnt weiter:

    Ach Effzeh! ❤️

    Alle Fotos vom 1. FC Köln.

  • Eine Prise 90er: Das neue DFB Trikot


    Ob es selbst zur WM-Qualifikation und dem Confed Cup 2017 ein eigenes Trikot der deutschen Nationalmannschaft braucht ist mehr als fraglich. Deshalb ist es fast schon schade, dass dieses Übergangsdress eigentlich das Zeug zu einem Klassiker im Trikotmuseum hätte. Nachdem es in Sachen Streetstyle schon eine Revue feiern durfte, kehrt das klassische Muster der Auswärtstrikots der WM 1990 zurück.

    Photo: David Cannon/Getty Images
    Photo: David Cannon/Getty Images

    Der Kragen erinnert dazu ein klein wenig an den absoluten Klassiker aus dem erfolgreichen EM-Jahr 1996:

    Photo: classic-shirts.com
    Photo: classic-shirts.com

    Wenn jetzt der Confed Cup nur halb so ansehnlich wie die Trikots wird, dürfte das ein mehr als nettes Turnier werden.

  • Wie aus Plastikmüll aus dem Ozean das neue Trikot des FC Bayern wurde

    Für das Spiel gegen Hoffenheim wird der FC Bayern in einem ganz besonderen Trikot auflaufen: Gemeinsam mit Parley hat adidas ein Sondertrikot kreiert, welches zu 100% aus Plastikmüll aus dem Ozean besteht. Was in erstem Moment vielleicht wie ein fragwürdiger Spaß klingt, hat einen sehr ernsten Hintergrund.

    Die Aktion Parley – For the Oceans macht seit Jahren auf die Verschmutzung der Weltmeere aufmerksam und hat sich dabei eine besondere Art und Weise überlegt, dagegen vorzugehen. So wurden Garne und Fasern entwickelt, die aus recycelten und aufbereiteten Plastikabfällen gefertigt wurden, die an den Küsten der Malediven eingesammelt wurden.

    Im neuesten Kapitel steht dabei die Zusammenarbeit mit adidas und dem FC Bayern. Das Ergebnis ist ein „cleanes“ Trikot, welches dadurch und durch den Schriftzug „For the oceans“ im Kragen die Botschaft von Parley auf den Platz bringen soll.

    Hoffen wir das diesem Zeichen noch weitere folgen werden und sehr viel weniger Plastiktüten über den Ladentisch gehen. Falls ihr euch spontan dazu berufen fühlt, mehr für die Weltmeere zu tun, dann könnt ihr das zum Beispiel bei Sea Shepherd oder Greenpeace tun.

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  • Football Manager 2017: Ein Spiel von 1300 Scouts in 51 Ländern


    In Deutschland gibt es derzeit leider kein großes Fußball Manager Spiel mit offiziellen Lizenzen und allem drum und dran, da eben diese bei EA Sports liegen und die seit 2014 keine Updates mehr liefern. Im Ausland erfreut sich dafür der „Football Manager“ aus dem Hause Sports Interactive großer Beliebtheit. (Über kleine Importumwege auch in Deutschland zu bekommen, aber pssst.)

    Das Spiel glänzt mit wahnsinnig detailreicher Tiefe und in der neuesten Ausgabe ist sogar der Brexit ein Thema der Simulation. Weltweit arbeiten für die Datenbank des Spiels 1,300 Scouts (!) in 51 Ländern. Kein Wunder also, dass sich schon so mancher Profitrainer durch die Datenbank geklickt hat. Als André Villas-Boas noch Chefscout von Chelsea war, hat er sich nach eigener Aussage nur zu gern Spielerinfos aus dem Game gezogen.

    Im folgenden Video geben die Macher einen Einblick in ihren „Football Manager“ und erzählen, wie sie mal einen Jungen namens Leo Messi entdeckt haben.

    Mehr dazu gibt es beim Guardian.

  • Im Auswärtsblock mit Major Tom

    Während die Bayernfans nach dem Champions League Duell gegen PSV Eindhoven noch im Auswärtsblock warten mussten, machte sich der Stadion-DJ einen Spaß draus und legte feinstes deutsches Liedgut auf. Das Ergebnis: Ein großartiger „Major Tom“ Chor: