Kategorie: Ansonsten

Latest stories

  • Und jetzt?

    Das war’s mit der WM. 64 Spiele später ist Ruhe. Weltmeister schön und gut, aber wie soll man dieses fußballfreie Loch nach größtmöglicher Verwöhnung über einen Monat hinweg überstehen? Bis zum Bundesligastart am 22. August sind es noch ganze 39 Tage. Heieiei.

    Die einfachste und bestmögliche Lösung deshalb bis dahin: Die WM verlängern! Und zwar mit einer KO-Runde in der Platz 17 ausgespielt wird. Sähe dann so aus:

    Erstaunlicherweise könnte man nach dieser WM keines dieser Spiele im Ergebnis so ganz einordnen.

  • Samba im Gartencenter

    Vom Duschgel bis zum Vogelhaus wollen natürlich alle auf der SCHLAAAAAAND-Welle mitreiten um ein paar Europaletten mehr unters Volk zu bringen. Da macht auch das Gartencenter Ringk keine Ausnahme. Denn mal ehrlich, zu jeder guten WM gehören auch gute Geranien und Wegbegrenzungssteine. Das war schon immer so.

    Blöd nur, wenn das Ganze nach hinten losgeht. War wohl gut was los heute im Gartencenter:

    (via)

    Die Wartezeit vor den beiden Kassen des Geschäftes betrug mehr als zwei Stunden. Parkplätze waren nicht mehr zu bekommen, Einkaufswagen Mangelware. Sie wurden teilweise gegen Höchstgebot weitergegeben.

    Geschäftsführer Stephan Ringk bereitete der 7:1-Erfolg eine schlaflose Nacht. »Vielleicht hätten wir eine Obergrenze für den Rabatt angeben sollen. Aber mit einem solchen Resultat konnte man einfach nicht rechnen«, sagte Ringk.

    Gartencentergenesungswünsche gehen raus nach Brakel!

  • Wo ist das Geld hin?

    Kevin Prince Boateng hat in einem Interview mit der Sportbild nach dem WM-Aus für Ghana durchscheinen lassen, was der wahre Grund für seine Suspendierung sein könnte. Kurz gesagt: Besser nicht mit dem ghanaischen Fußballverband anlegen. Ein paar Zitate aus dem Interview:

    Über die WM-Organisation seines Verbands:

    Ich hätte niemals mehr gedacht, dass man eine WM-Vorbereitung und eine WM so schlecht organisieren kann. Die Hotels, die Flüge – einfach alles war amateurhaft.

    Über die Flüge:

    Wir sind nach unserem ersten Trainingslager von Amsterdam nach Miami geflogen. Allerdings in zwei Gruppen, da angeblich zu wenig Platz auf den Flügen war. Die eine Gruppe flog über Atlanta, die andere über New York. Wir saßen neun Stunden auf dem Flughafen herum – insgesamt waren wir 19 Stunden unterwegs. […]
    Der Flug dann von Miami nach Brasilien eine Woche später dauerte zwölf Stunden. Wir saßen in der Economy Class, eingeengt. Die Beine schmerzten. Es hört sich für den Normalbürger vielleicht komisch an, aber für einen Leistungssportler ist das eine Zumutung. Unser Präsident saß zeitgleich mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in der Business Class. In Brasilien hatten wir dann endlich einen Charterflug. Doch da haben es die Verantwortlichen geschafft, mein Gepäck zu verlieren. Ich hatte tagelang keine Fußballschuhe, keine Tapes, nichts. Es war ein Desaster.

    Über die Hotels:

    Das einzige Hotel, in dem man sich wirklich vorbereiten konnte, war in Miami. Dort durften wir auf Druck der Spieler wohnen, da wir Spieler zuvor aus dem anderen Hotel raus wollten. […]
    Vor dem ersten WM-Spiel gegen die USA schliefen wir in einem Hotel, ich sage Absteige, welches niemals von der Fifa gewesen sein kann. Es war ein riesiger Wasserschaden in unserer Absteige. Die Zimmer waren feucht. Ich musste das Zimmer wechseln, da mein Zimmer einem privaten Swimming-Pool glich, da so viel Wasser von der Decke tropfte.

    Verständlicher Unmut, immerhin erhielt der ghanaische Fußballverband rund 8 Millionen € von der FIFA und Sponsoren für Flüge, Hotels, Vorbereitung usw.

  • Neues von „The Dugout“

    Am spielfreien Freitag und gestern liefen zwei neue Ausgaben der unterhaltsamen Plauderrunde „The Dugout“ aus dem Hause adidas. In der ersten Ausgabe erzählt Rafinha Alcantara über seine Heimat Brasilien und Carlos Valderama tanzt wie eine Feder über den Platz:

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    In der gestrigen Folge war Kaká im Interview im Helikopter über Rio und dazu gibt es noch Bilder von einigen WM-Trainingsplätzen:

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  • Treten und werfen

    In Frankreich gab es letzte Woche eine ganz besondere Form eines Vorbereitungsspiels. Die Fußballmannschaft von Olympique Marseille trat gegen die Rugbymannschaft von Toulon an. In der ersten Halbzeit wurde Fußball, in der zweiten Rugby gespielt. Schiedsrichter war dabei niemand geringeres als Eric Cantona.

    Das Benefizspiel für die örtliche Krebshilfe klingt nach einem ziemlich lustigem Unterfangen:

    The match was meant to be 11 Toulon vs 11 Marseille in the first half, refereed by Cantona, and 15 Toulon vs 15 Marseille in the second half, refereed by Marc Lièvremont.

    That was the plan, but with rolling subs to give everyone a chance to play, soon players weren’t leaving the field after being subbed, and at one stage it was 15 vs 11. Staff also took to the field, and teams became mixed. Toulon players wore Marseille shirts, and vice versa.

    Mehr davon zu lesen und zu sehen gibt es hier.

  • Mit Messi im Fahrstuhl

    Man Stelle sich das mal vor: Bing, Fahrstuhltür geht auf und dann stehen da Lionel Messi und Kollegen drin. Einem Fan ist genau das passiert. Statt sich in diesem Moment in sich hinein zu freuen und der Mannschaft einen coolen Spruch mit auf den Weg zu geben, hat er sämtliche Sozialkompetenz hinter sich gelassen und fleissig in die Runde gefilmt.

    Das Schönste an diesem Video ist der Mann im Hintergrund, der sich die ganze Zeit ein Loch in den Bauch freut.

  • Sympathieträger Mexiko

    Während einige idiotische Fans durch homophobe Gesänge auf sich aufmerksam machen, tut das mexikanische Team alles dafür zum Übersympath der WM zu werden. Nach dem Auftaktsieg gegen Kamerun pilgerten hunderte Fans zum Hotel der Mannschaft und brachten direkt eine Mariachi Band mit, die für Stimmung sorgte. Die Mannschaft ließ sich nicht lang bitten und feierte fleißig mit.

    Nach dem respektablem 0:0 gegen Brasilien ließ man es eher ruhiger angehen. Ein paar der Spieler nutzten ihre freie Zeit, um am Strand mit ein paar Einheimischen zu kicken:


    Großartig!

    Titelfoto: twitter.com/MiguelHerreraDT

  • WM Planer für Pixelfreunde

    Für die 8Bit Fans unter euch haben die Kollegen von Pixel Premier League einen äußerst hübschen WM Planer gebastelt. Einfach anklicken für die große Version zum Ausdrucken (und bis zum WM-Beginn eine Runde „World Cup Soccer“ auf dem NES spielen):

  • Am Flughafen 1998

    In der Zeit vor Smartphones und kostenlosem WLAN am Flughafen waren Wartezeiten am Abfluggate so zäh wie italienisches Abwehrketten. Um den letzten Funken WM-Vorfreude zu zünden, entsinnen wir uns noch einmal zurück in das Jahr 1998, als das brasilianische Team einen Flughafen in ein Spielfeld verwandelte. Oder viel mehr Zauberkiste als Spielfeld. In jedem Fall haben sie meinen Blick auf weitläufige, öffentliche Gebäude seitdem nachhaltig verändert. Ohhhhh ahhh ehhh aaahhh aiiooooo …

  • Aha! ZzzZzZzZzz

    Bastian Schweinsteiger zeigt den großen Vorteil von Smartphones und fehlendem Facebookverbot im deutschen WM-Quartier.

  • Die Welt muss riskant bleiben

    Gerade eben feierte der neue und mittlerweile dritte (?) WM Spot von Nike Premiere. Dieses Mal sind Zlatan, Neymar, Rooney, Iniesta und Konsorten in animierter Form auf dem Platz. Ein böser Wissenschaftler hat besagte Stars geklont und ihnen die Liebe zum risikoreichen Spiel genommen, damit sie auf dem Platz effizienter, gewinnbringender und kühler. Funktioniert auch, ist aber langweilig.

    Was wie ein 0815 Werbeplot klingt, ist tatsächlich aber sehr unterhaltsam. Gerade weil durch die Möglichkeiten der Animation die Charakterzüge (abseits des Platzes) der jeweiligen Spieler sehr schön persifliert werden. Sei es nun ein Neymar mit Selfie auf dem Spielfeld, ein Cristiano Ronaldo im neuen Job als Schaufensterpuppe oder ein ständig predigender Zlatan Ibrahimovic.

    Ach ja – Ein Altbekannter mischt sich übrigens auch noch ein, um die Welt zu retten: