Kategorie: Originale

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  • Der ewige Luca

    Der Wechsel von Ciro Immobile zu Borussia Dortmund ist in trockenen Tüchern und verleitet zu einem kurzen Blick auf die Statistiken. Der Italiener wurde nämlich in der Seria A vergangene Saison mit 22 Treffern für den FC Turin Torschützenkönig.

    So weit, so gut. Doch wer steht mit nur zwei Toren dahinter? Luca Toni! Mit stolzen 37 Jahren erzielte er 20 Treffer für den Aufsteiger Hellas Verona.

    Die Geschichte dahinter ist dabei sogar noch emotionaler als vielleicht gedacht. Nach seiner Vertragsauflösung beim FC Bayern 2010 spielte er bei drei verschiedenen Serie-A Vereinen bei denen er allen nicht wirklich glücklich wurde. So wechselte er 2012 zum Wüstenclub Al Nasr, was er im Nachhinein als größten Fehler seiner Karriere bezeichnete. So ging es zurück nach Italien zum AC Florenz, wo er nach 2 Minuten Einsatzzeit direkt sein erstes Tor schoss. Allerdings wurde auch hier sein Vertrag nicht verlängert, weshalb er zum Aufsteiger Hellas Verona wechselte.

    Nach 6 Wechseln und einer privaten Katastrophe sprach er plötzlich davon, den „Spaß am Fußball wiedergefunden zu haben“. Verständlicherweise wurde dieser Aussage nicht allzu viel Vertrauen geschenkt, aber er schoss dann einfach mit 20 Treffern und 11 Vorlagen einen Aufsteiger beinahe in die Europa League und entging nur knapp einer vielerorts geforderten Nominierung in den italienischen WM-Kader.

  • Eine Hymne für Zinedine Zidane

    Seitdem das Maß schlechter Musik zur WM längst mehr als voll ist, kann man sich ja nun den guten Beispielen umso mehr widmen: Die australische Band Vaudeville Smash hat heute einen Song über den Größten überhaupt – Zinedine Zidane – veröffentlicht.

    Die Besonderheit des Songs ist, dass man im Wesentlichen die Übertragungen der australischen Reporterlegende Les Murray vertont hat. Und noch mehr nach Weltmeisterschaft riecht das Ganze, wenn man einen Blick auf die Details wirft: Eine australische Band mit italienischen Brüdern singen über einen französischen Fußballer mit Hilfe eines australischen Kommentators, der in Ungarn geboren wurde. Ding, ding, ding! Obendrein kann sich das Video auch noch blicken lassen:

  • Wot mate?

    Im Trainingslager des englischen Teams hat sich Trainer Roy Hodgson seinen Schützling Steven Gerrard zur Seite genommen, um ihm einen letzten Schliff zu geben. Was genau er erklärt hat, ist unklar. Dem Gesicht von Steven Gerrard zufolge scheint es sich dabei aber um die Choreographie für den „Ketchup Song“ zu handeln.

  • Jogi zaubert

    Ist der Grund für die dünne Besetzung des deutschen Sturms bei der WM in Brasilien etwa, dass sich Jogi Löw selbst noch ein Plätzchen frei halten möchte? Im Trainingslager in Südtirol übt er jedenfalls schonmal fleißig. (via)

  • Ewald nimmt dich auseinander

    Ewald Lienen hat seinen Club Otelul Galati erfolgreich in der Divizia Națională, der höchsten Spielklasse des rumänischen Fußballverbands, gehalten. Damit hat er sich ein derartiges Expertendasein in Sachen Abstiegskampf angeeignet, dass er sich zur nächsten Stufe als Trainerpokémon entwickelt hat. Oder er ist einfach nur cool, kann natürlich auch sein. 2015 erscheint er in seiner ersten Rolle der „Need For Speed“ Filmreihe.

  • An die vielen Muttis

    Seit gestern steht es auch offiziell fest: Louis van Gaal wird nach der WM neuer Trainer von Manchester United. Grund genug, noch einmal seine legendäre Meisterrede vom Münchner Rathausbalkon anzuschauen. Nur mit dem Videomaterial ist da irgendwas durcheinander gekommen.

  • Goodbye to a great captain

    Mit ganzen 36 Jahren verlässt Carles Puyol am Saisonende den FC Barcelona und beendet damit wohl auch seine Karrierre. Gestern gab es eine Abschiedsfeier für ihn und passend dazu gibt es ein sehr emotionales Video, bei dem sich zahlreiche seiner Wegbegleiter zu Wort melden. Am schönsten ist allerdings die Puyol-Haarpracht, die auch mit 14 Jahren schon Champions Leauge reif war.

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  • Keine Meisterschaft ohne die Gallaghers

    Wenn man den Gerüchten glauben darf, stehen Oasis kurz vor einer Reunion. Den letzten Schub dafür dürfte es spätestens am Wochenende gegeben haben, als Manchester City englischer Meister wurde. Die Gallagher-Brüder haben dabei eine sehr gute Figur als Experten gemacht.

    Liam Gallagher war scheinbar nicht nur aufgeregt, sondern hat auch noch fünfzehn Kaffee auf dem Weg zum Stadion getrunken. Dazu noch neun Nikotin-Kaugummis und ein Fass Energy-Drink. Seine neue Frisur gibt den letzten Schliff für das Bild als seriöser Experte:
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    Sein Bruder Noel blieb da vorm Spiel sehr viel gelassener. Zählte aber auch auf die Qualitäten des Edin Dzeko, den er für einen schlimmen Fußballer aber brillianten Torschützen hält:
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    Auch nach dem Spiel wirkte Noel erstaunlich gelassen und spätestens jetzt wünsche ich mir eine Fußballtalkrunde mit ihm.
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    Dann kann es ja jetzt zurück auf die Bühne gehen.

  • Personenschützer Zlatan

    Gut gemeinter Rat am Morgen: Ist man als Reporter am Spielfeldrand unterwegs, sollte man besser nicht das Kind von Zlatan Ibrahimovic anrempeln. Andernfalls wacht man aufgrund eines Todesblicks am nächsten Tag mit inneren Verbrennungen fünften Grades auf.

  • Alles wird gut

    Als wäre die Karriere des Ryan Giggs nicht schon geschichtsträchtig genug, bekam sie in den letzten Tagen noch ein paar Wendungen mehr. Eine Ausnahmekarriere im wahrsten Sinne des Wortes. Zum einen ist es die Ausnahme, dass ein Spieler mit 40 Jahren noch bei einem Top Club wie Manchester United unter Vetrag steht (und Spielzeiten bekommt) und zum anderen, dass er in seiner mittlerweile 24jährigen Profilaufbahn nicht ein einziges Mal den Verein gewechselt hat. (Da dürften die 2 Jahre in der Jugend beim Rivalen von City mittlerweile vergessen sein)

    Seit einigen Tagen ist Giggs dank der grauenhaften aktuellen Saison nun nicht mehr nur Spieler, sondern gleichzeitig auch Trainer. Gestern Abend kam es zum letzten Heimspiel der Saison und aller Wahrscheinlichkeit nach auch zum letzten Spiel von Ryan Giggs im altehrwürdigen Old Trafford.

    In der 70. Minute wechselte sich Giggs beim Stand von 2:1 selbst ein, gab die Vorlage zum 3:1 und hielt nach dem Spiel eine emotionale Abschlussrede vor den Fans. „Keep supporting us and the good times will come back soon.“

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