Das 360° Programm von adidas: „Ich habe von allen Seiten so viel bekommen. Es ist Zeit, etwas zurückzugeben.“

Wir sind in Berlin. Genauer gesagt in Deutschlands schönster Fußballhalle The BASE Berlin. Seit 2015 hat adidas mit der umgebauten Industriehalle einen Magneten für Kids und Nachwuchsfußballer geschaffen, dessen Anziehungskraft weit über den Wedding hinausgeht.

Spannende Events, hochklassige Turniere – alles schon gesehen. Aber jetzt legt adidas nochmal nach und launcht die zweite Runde seines 360° Programms. Grundlage des Programms, das talentierte Straßenfußballer aus der Hauptstadt fördern soll, sind Mentoren, die selber auf den Bolzplätzen Berlins zuhause sind.

„Man hört lieber jemandem zu, der es gelebt hat, als jemandem, der es gelernt hat.“

Wir haben die Mentoren – unter denen mit Nathalie auch mächtig Girlpower vertreten ist – getroffen und uns mit ihnen über ihre Motivation unterhalten, bei dem Programm mitzumachen. Einer von ihnen ist Nader.

Nader kommt aus dem Herzen des Weddings, war schon in Runde 1 als Spieler dabei und kickt beim SV Babelsberg 03. Jetzt ist er Mentor und bereit für mehr Verantwortung:

„Ich hab viel gelernt in den letzten Wochen. Mehr als ich gedacht habe, dass in meinen Kopf passt.“

Dieser Input kam von Experten und DFB-Trainern in Bereichen wie Athletik, Technik, Taktik, Ernährung, Gesundheit und Sportpsychologie. Zu diesen Experten gehört auch Matthias Sammer, der bereits ein bisschen verliebt in das Projekt ist:

„Im Leben jedes Athleten gibt es Höhen und Tiefen. Wichtig ist, fokussiert zu bleiben und Träume nicht aus den Augen zu verlieren. Das Projekt soll helfen, hierfür die Sinne zu schärfen. Bei 360° steht der Mensch im Vordergrund. Das ist ein grandioser Ansatz.“

Jetzt gilt es, das alles weiterzugeben. Wie alle anderen Mentoren hat Nader sich vier Schützlinge aus seinem Kiez ausgesucht, die er nun in den nächsten drei Monaten eng begleiten wird. Und seine Motivation formuliert er ganz klar:

„Ich habe von allen Seiten so viel bekommen. Es ist Zeit, etwas zurückzugeben.“

Und adidas meint es ernst. Es soll eben nicht nur ein wenig Schulung für Straßenkicker werden, die dann hin und wieder zu fußballerischen Nachhilfelehrern werden. Die Mentoren bekommen alle bei der Marke mit den drei Streifen einen Vertrag, damit sie sich zwischen Job, Studium und Nachwuchsfußball auch verbindlich die Zeit für ihre Schützlinge nehmen können. Bei unserem Besuch hat uns neben diesem Commitment auch die Offenheit, mit der Malte von adidas 360° vorgestellt hat, begeistert. Denn klar ist: Auch adidas hat mit dem Projekt einen Plan.

„Das sind Geschichten, die man erzählen kann – spannender Content. Wir haben hier die Chance, ein Stück Fußballkultur zu prägen und die Leute noch mehr zu verstehen, für die wir all die Sachen produzieren.“

Die erste Geschichte, die adidas rund um die zweite Runde des 360°-Programms erzählt schaut übrigens so aus:

Wir mögen es, dass es nicht primär darum geht, unbedingt den nächsten Champions-League-Sieger finden zu müssen. Es darf auch eine Nummer kleiner, dafür intensiver und ehrlicher sein. Wir bleiben für euch bei dem Thema weiter am Ball.

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