Manchmal geht’s auch ohne Ball: Fahrspaß im Pulverschnee

In Zusammenarbeit mit Porsche

Während sich die Bundesliga zwischen Christstollenkrümeln und dem Gebimmel von Kuhglocken aus den Publikumsreihen bei Wintersportveranstaltungen so langsam aber sicher in den kurzen Winterschlaf legt, kam für uns passender Weise ein Ersatzzeitvertreib aus Zuffenhausen.

Auf Einladung von Porsche sollte bei einer mehrtägigen Tour der neue Panamera Sport Turismo ausgefahren werden und dabei neben jeder Menge Fahrspaß auf der Straße auch der Spaß im Schnee nicht zu kurz kommen. So gut wie der Familienwagen auf der Straße liegt, so viel Platz und Komfort bietet er nämlich auch. Endlich mal so bequem reisen, wie Fußballer, die den Swag aufdrehen.

Schon bei der ersten Station in Telfs, mitten in Tirol, wurden die Pferdestärken gegen Hundestärken ausgetauscht. Schlittenhunde in Aktion zu sehen ist mehr als beeindruckend. So eine Kraft und Freude zugleich, sah man sonst nur bei Ulf Kirsten. Ein Schlittenhund allein zieht ca. 200 Kilogramm, man kann sich also vorstellen, wie man mit dem Schlitten über den Schnee fliegt, wenn mehrere Hunde ernst machen und lossprinten.

Auch wenn im Kofferraum genug Platz gewesen wäre, durften wir schweren Herzens leider keinen der Hunde mitnehmen. Da half nur die Massagefunktion der Sitze des Panameras, um sich über diesen Dämpfer hinweg zu trösten. Das Leben kann manchmal echt hart sein.

Dafür durfte der Panamera Sport Turismo gleich einmal zeigen, wie er sich im Schnee so macht, als wir am späten Abend mit Obertauern die nächste Station erreichten. Vor lauter Schnee in der Dunkelheit hätte man meinen können, Obertauern wäre einst auf dem Eisplaneten Hoth errichtet worden. Immerhin schmeckt der Kaiserschmarrn bei Schneesturm gleich viel besser und am nächsten Morgen waren die Pisten perfekt für das nächste Fortbewegungsmittel: Das Snowbike!

Ein Gefährt ähnlich wie ein Fahrrad, nur eben mit Skiern an Stelle von Rädern. Mit ausgeprägter Federung und unter der Anleitung von Weltrekordhalter Hermann Koch höchstpersönlich ließ es sich wunderbar die Piste hinunter brettern. Oder anders gesagt: Vor lauter Ehrgeiz kann es da durchaus Mal passieren, dass man wie ein ungelenker Maikäfer mit vollem Karacho im Tiefschnee landet.

Zurück am Steuer ging es in Richtung Spital am Phyrn, wo die dritte und letzte Station auf uns wartete. Begrüßt wurden wir mit den Worten, dass es dort seit langem nicht mehr so viel Schnee um diese Zeit im Jahr gab. Beste Bedingungen also, um nach dem Snowbike gab das nächste (im wahrsten Sinne des Wortes) wegweisende Fortbewegungsmittel zu testen: Den ruckXbob!

Was klingt wie ein Aprés-Ski-Alkopop aus den Neunzigern ist tatsächlich ein Rucksack, den man nach erfolgreichem Aufstieg zum Bob umfunktionieren kann, um sich einen Weg durch den Tiefschnee in Richtung Tal zu bahnen.

Mit Blick auf die gezuckerten Alpen unter perfektem, malerischen Himmel ging es also (mit dem ein oder anderen „Wie steuert manAHHHHHH“-Zwischenstopp im Schnee) wieder talwärts, um zum Abschied noch ein letztes mal von Rodelstrecke auf Asphalt zu wechseln.

Unterm Strich drei Tage voller Fahrspaß! Egal ob nun am Lenkrad, von über 400 PS in den Sitz gedrückt oder mit Pulverschnee und Eis im Bart, wenn man auf dem Rucksack Richtung Tal fährt.

» Weitere Infos zur Tour und dem Panamera Sport Turismo finden sich im Porsche Newsroom

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