Mit Coke zu Besuch auf der Fanmeile

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Ich mag, dass bei EM und WM vor jedem Café und jeder Kneipe ein Fernseher steht. Man kann einfach so durch die Straßen laufen und überall hört man am Abend die beruhigenden Stimmen von Steffen Simon, Béla Réthy oder Claudia Neumann. Tagsüber laufen auf den Fernsehern dann meistens übrigens Daily Soaps, die auch schon mal aufregender werden können, als so manches Spiel der bisherigen Europameisterschaft.

Schon verrückt, wenn sich der überwiegende Großteil einer Gesellschaft für einige Wochen auf ein großes, gemeinsames Interesse einigt. Die Berliner Fanmeile ist das wahrscheinlich größte Sinnbild dafür. Ebenso verrückt übrigens, wenn dort tausende Leute einen Bildschirm mit „HAAAAAAAND!“ anschreien, während das Spiel inkluisve Schiedsrichter sich rund 800 Kilometer Luftlinie entfernt befinden. Hihi. Doch fangen wir ganz von vorne an, denn Coca-Cola war so nett, mich zur Fanmeile, inklusive Premiumblick auf den Public-Viewing-Trubel, einzuladen.

Klar, je näher man der Fanmeile kommt, umso häufiger kommt das Gefühl in einem auf, dass man sich so einer Art Katastrophentourismus hingibt. Allein die ganzen Verkleidungen! Mein Lieblingsoutfit war das einer jungen Frau, die ein komplettes Spieleroutfit aus Trikot, Hose und Stutzen trug. Damit nicht genug, denn obendrein trug sie dazu auch noch ganz klassische Copa Mundial mit Multinocken. Zeitlos! Dabei gibt es bei dieser EM doch keinen einzigen Spieler mit schwarzen Schuhen. Nächstes Mal bitte etwas besser vorbereiten bei der Outfitwahl!

Aber nein, zum Glück haben wir ja das Jahr 2016 und da darf jeder anziehen was er oder sie mag. Und ja, das gilt auch beim Fußball. Schließlich ist es irgendwie ziemlich albern, den Fußball als persönliches Gut zu betrachten und sich tierische darüber aufzuregen, wenn es für vier Wochen ein paar Eventfans mehr gibt. Ob das bei Schützenvereinen aufm Dorf wohl auch so ist? Das ganze Jahr interessiert sich keiner und dann – einmal im Jahr – erscheinen die ganzen Eventfans zum Schützenfest. Fürchterlich!

Wahrscheinlich ist das auch der beste Vergleich zur Fanmeile: Es it einfach eine riesige Kirmes. Nur ohne Prügeleien am Autoscooter, denn es gibt (leider!) keinen Autoscooter und die Stimmung war trotz gemischter Fangruppen äußerst positiv. Wer zur Fanmeile geht, hat keine große Lust auf Taktiknerdexzesse, sondern will in erster Linie „STIMMMOOOOONG!“. Und das wird nicht erst klar, als Dschungelkönigin Melanie Müller ihren neuen Song über Thomas Müller vorm Brandenburger Tor präsentiert. Puh. Während ARD und ZDF großartige Arbeit zur taktischen Aufarbeitung der Spiele leisten, gibt es auf der Fanmeile Stimmungskracher und ein heiserer Radiomoderator (ebenfalls mal Dschungelkönig) feuert die Menge an.

Dementsprechend klar kann man sich auch entscheiden: Will man Fußball in Ruhe als solchen zelebrieren oder als Anlass zur größtmöglichen Party nehmen. Denn das kann die Fanmeile frei nach dem #TasteTheFeeling Motto von Coke vorzüglich: Stadionstimmung! Außer natürlich, wenn das Spiel in einem eher mittelmäßig aufregendem 0:0 endet. Als Beweis gibt es deshalb Ersatz aus England:
https://www.youtube.com/watch?v=0rn9sePStGU

… oder noch eine Portion stimmungsvoller in Belfast. Woah!

https://www.youtube.com/watch?v=Bd-Kolbwuxs

Ihr könnt übrigens auch auf die Fanmeile kommen, ohne gar nicht dort zu sein und das riesengroß! Hä? Ja, genau! Denn unter coke.de/euro könnt ihr auch euer Gesicht nach dem Vorbild der Nationalmannschaft auf eine digitale Dose packen und erscheint daraufhin auf einer riesigen Fan-Dose auf der Fanmeile.

PS: Wenn jetzt noch solcher Mist ausbleibt und es stattdessen Greiferautomaten gibt, ist die Fanmeile dann auch die schönste Kirmes Berlins.

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