Tore und Tofuwurst: Der Abschluss der #VeganChallenge

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Es ist einer dieser sonnigen Samstagvormittage, die einst einzig und allein fūr Fussball geschaffen wurden. Der Rasen der legendären Adolf-Jäger-Kampfbahn in Altona kann es kaum abwarten bespielt zu werden und obendrein wird gleich unter anderem ein gestandener Bundesligaprofi meinen Fehlpässen hinterher rennen. Träume ich? Bin ich vielleicht einfach auf dem Weg zur Zugtoilette mit dem Kopf gegen die Wand geknallt und jetzt habe ich wieder eine dieser wilden Fussballfantasien? Die erleichternde Nachricht lautet: Nein! Denn all das, was aussieht wie die perfekte Grundlage für ein kleines Fussballmatch, ist in Wirklichkeit das große Finale der ¨Vegan Challenge¨ von Becel.

Also fangen wir noch einmal von vorne an: Vor einigen Monaten rief Deutschlands bekanntester Fussballbart Toni Sailer von Darmstadt 98 in besagter Vegan Challenge andere Profisportler dazu auf, sich auch einmal 30 Tage an veganer Ernährung zu probieren. Sollten es keine 30 Athlet*innen werden, hätte sein Bart dran glauben müssen. Tatsächlich stand das aber nie wirklich zur Debatte, da von Beginn an die Anzahl der Reaktionen immens war.

Im zweiten Schritt wurden fleißig Rezepte gesammelt. Wer seine Schönheiten der veganen Küche preisgab, bekam damit die Chance bei einem Benefizspiel gegen das Team der Sportprofis anzutreten.

Zahlreiche vegane Sportler und ein Meer aus Rezepten später, scheint in Hamburg sogar ausnahmsweise mal die Sonne, wenn „Team Bart“ gegen „Team Genuss“ antritt.

Obwohl ich im Sportunterricht selten ueber eine 4 hinaus kam, habe ich mich übrigens erfolgreich ins Team der Profisportler schmuggeln können. Wann hat man schliesslich sonst die Chance dazu, einem Bundesligaprofi die ein oder andere Flanke zu servieren. Ob das gute geklappt hat? Ich ähh … ähh … also … ich …WASSOLLDIEFRAGE EY?!?! In jedem Fall war es sehr interessant eine Mischung aus derart vielen Sportler*innen zu sehen, die irgendwie versuchen, gegen den Ball zu treten. Eishockey, Wasserball, BMX, Hockey … und Blogger! Eine einseitige Partie war es deshalb trotzdem nicht, schliesslich ging es für beide Seiten um etwas: Für jedes Tor wurden 500 Euro an die Flüchtlingshilfe des DRK gespendet. Der Endstand von 5:5 war also nicht nur ein friedlicher Abschluss des Spiels, sondern auch noch äußerst hilfreich an anderer Stelle.

Einziges Manko am Spiel: Team Bart lief am Anfang mit angeklebten Bärten auf. Hier hätte ich mir etwas mehr Bindung zur Marke gewünscht. Bärte aus Margarine hätten sicherlich toll ausgesehen, haha!

Aber mal Spass beiseite, auch das Umfeld des Spiels war ein wunderbares Vegan-Paralleluniversum. Viel zu selten bekommt man schliesslich beim Fussball eine astreine Stadionwurst ganz ohne tierische Produkte ins Brötchen gelegt. Dementsprechend gut finde ich das Zeichen, was mit der Vegan Challenge gesetzt wurde: Nämlich zu zeigen, dass sich selbst Profisportler problemlos vegan ernähren können und weiterhin ihre Leistungen abrufen oder sogar, wie im Falle von Vegan-Challenge-Maskottchen Toni Sailer, verbessern können.

Apropos! Es gab sogar ein paar Fans, die extra für diesen kleinen Kick einen Ausflug aus Darmstadt machten und nach dem Spiel unbedingt mit mir abklatschen wollten. Seitdem rede ich mir ein, dass ich jetzt zum erweiterten Kreis der Mannschaft gehöre und warte jetzt einfach drauf, dass zum Trainingsbeginn in einigen Tagen mein Telefon klingelt. Da ich da dann eh nur auf der Tribüne sitzen werde, hoffe ich natürlich umso mehr auf vegane Alternativen in Deutschlands Fussballstadien.

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