Work-Drive-Balance: Mit dem Porsche Panamera quer durch Fussballdeutschland


In Zusammenarbeit mit Porsche


Es gibt Fragen im Leben, auf die weiß man sofort eine Antwort. Zum Beispiel: „Soll es noch Nachtisch sein?“ oder „Jeden tag Fußball, macht das überhaupt noch Spaß?“ oder aber: „Habt ihr Lust mit dem neuen Porsche Panamera einige Tage durch Fußballdeutschland zu fahren?“ So kürzlich geschehen und ehe man sich versieht, sitzt man am Lenkrad eines Porsche. Es folgt ein kleiner Rückblick dieser „Work Drive Balance“ zwischen Autobahn und Bolzplatz.

Der Start der Tour in Hamburg war zugleich auch eine Zeitreise. Obwohl wir Freitag dort ins Auto stiegen, waren wir Montag live bei der „Bohndesliga“ der Rocket Beans zu sehen. Verrückte Welt der Technik.

Nach dem kurzen Zwischenstopp im Internetfernsehen, ging es zur ersten PS-starken Station der Tour: Leipzig! Das Leipziger Porsche Werk ist die technische Heimat des Porsche Panamera, welcher hier gefertigt wird. Genauer gesagt werden hier in der Endmontage pro Tag 600 (!) Fahrzeuge fertig gestellt. Neben den beeindruckenden Werkshallen gibt es aber ein noch beeindruckenderes Kundenzentrum und eine noch mal mehr beeindruckende Teststrecke.

Die Einfahr- und Prüfstrecke ist eine Komposition aus zehn bedeutenden Kurven weltberühmter Rennstrecken wie beispielsweise Suzuka, Monza oder dem Nürburgring. Wer mag, kann hier also im Schnelldurchlauf durch die Motorsportwelt rauschen. Und vieles mehr!

Neben der lebensgroßen Carrera-Bahn auf Asphalt, gibt es eine weitere Offroad-Teststrecke auf dem Werksgelände. Mit 70 Hektar des Gesamtgebietes wird jedoch nur ein kleiner Teil des Geländes für den Offroad-Parcours genutzt. Abgetrennt von der Strecke wurden diverse Tiere zur sinnvollen Verbindung von ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten angesiedelt. Dort finden sich beispielsweise Auerochsen und Wildpferde sowie sogenannte Exmoor-Ponys. Und beim thema Weidetiere wären wir auch bei der ersten Fußballstation in Leipzig!

Es ist schon ein bemerkenswertes wie auch merkwürdiges Konstrukt, was dort in Form von Rasenballsport Leipzig aus dem Boden gestampft wurde. Ein Stadionbesuch fühlt sich dort immer ein wenig sonderbar an. Erst recht, wenn man direkt vor Wolff Fuss sitzt und sich dadurch eine Art Fernsehrealität ergibt. So viel Kritik es auch an dem Club geben mag, der nie seinen eigenen Namen nennt und permanent von den „roten Bullen“ spricht, fußballerisch und gerade in Sachen Jugendarbeit ist es sehr spannend, was dort passiert. Einziger wirklicher Nachteil bei unserem Kurzbesuch war, dass die Gäste von Hertha BSC scheinbar so gar keine Lust hatten. Schade!

Übrigens, um das bereits vorweg zu nehmen: verstopfter Straßenverkehr rund ums Stadion ist das einzige, was in einem Porsche Panamera nicht so richtig Spaß macht. Der Rest dafür umso mehr. Und so ging es weiter zur nächsten Station in Frankfurt, wo mit dem 1. FFC Frankfurt einer der legendärsten Frauenfußballvereine der Welt seine Heimat hat.

Auch die Gegnerinnen dieses Spieltags hatten eine sehr interessante, wenn auch vollkommen andere Historie. Die Frauenmannschaft des SC Sand, aus der kleinen Gemeinde Willstädt, schafften vor 3 Jahren ein kleines Fußballwunder, als sie den Aufstieg in die 1. Frauenbundesliga schafften. Und weil das noch nicht genug war, erreichte man im Folgejahr durch einen Sieg über die Frauen des FC Bayern München sogar das DFB Pokalfinale.

Der FFC Frankfurt hat regelmäßig die höchsten Zuschauerzahlen der Liga, bei denen sich immer wieder namhafte Vertreter/innen des Fußballs auf den Rängen wiederfinden. Dieses Mal zum Beispiel Clublegende Kerstin Garefrekes und Nationaltrainerin Steffi Jones. Gerade im Vergleich zum großen Tamtam im Leipziger Stadion, war die Partie zwischen Frankfurt und Sand eine angenehme Abwechslung mit drei äußerst sehenswerten Toren:

Danach folgte mit Stuttgart der letzte Punkt auf unserer kleinen Fußballroute. Am Morgen ging es dort zu den Stuttgarter Kickers, welche seit der vergangenen Saison von Porsche in der Jugendarbeit unterstützt werden.

Im Gazi-Stadion empfing uns Jugendleiter Guido Arnold, der sichtlich stolz ein wenig aus dem Nähkästchen über die Jugendarbeit der Kickers sprach. Während es bei den Profis derzeit nicht allzu gut läuft, wurden in den vergangenen Jahren sehr gute Schritte in allen Jugendbereichen gemacht und das obwohl sich natürlich diverse große Vereine aus dem Umland gerne mal bedienen.

Es war unglaublich interessant mal einen Einblick in eine derart umfangreiche Jugendarbeit zu bekommen, bei der es so viele kleine Zahnräder und Stellschrauben gibt, auf die man Acht geben muss. Seien es nun Übergänge zwischen den verschiedenen Altersklassen, besagte Vereine, die sich nicht nur Spieler, sondern auch Jugendtrainer angeln oder Spielerberater, die bereits 12jährigen hinterher laufen. Ein schöner Eindruck jedenfalls, dass den Kickers und Porsche viel daran gelegen ist, auf eine solide Jugendarbeit zu setzen und dabei auch mit kleineren Vereinen der Umgebung eng zusammen zu arbeiten, um lokale Talente bestmöglich zu fördern. Vorbildlich!

Nach ein paar (selbstverständlich problemlosen) Treffern ins Lattenkreuz auf dem Trainingsgelände der Stuttgarter Kickers ging es zur letzten Station, dem Porsche Museum! Dort wo einst Ferdinand Porsche in den 30ern in seinem Konstruktionsbüro die Grundsteine legte, ist heute das umfangreiche Museum eins der vielen Porsche-Herzstücke in Stuttgart-Zuffenhausen.

Das Museum sieht nicht nur wahnsinnig gut aus und bietet wirklich alles für Porsche Liebhaber, es hat als „fahrendes Museum“ auch noch einen sehr spannenden Ansatz. So kommen selbst die ältesten Ausstellungsstücke aus dem Museum regelmäßig beispielsweise bei Oldtimer-Rallyes zum Einsatz.

Mein liebster Fun Fact des gesamten Museums: Neulich wurde beim „Trödeltrupp“ ein herunter gekommener Porsche in einer Scheune gefunden, welcher sich als wahres Sammlerstück entpuppte und bald nach ausgiebigen Restaurationsarbeiten als ältester 911er im Museum stehen wird.

Überhaupt gibt es zahlreicher solcher interessanten, kleinen und großen Geschichten im gesamten Museum, welches wie ein Sammelsurium diverser Kindheitsträume wirkt. Umso schlimmer also, wenn man danach den ausgeliehenen Panamera wieder abgeben muss, verdammt! Abgesehen davon war es ein sehr interessantes, verlängertes Wochenende mit Fußballdeutschland im Schnelldurchlauf. Mehr dazu findet ihr im Porsche Newsroom.

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