Zeiten ändern sich

In der aktuellen Kicker Ausgabe gibt es ein Doppelinterview mit den beiden Wolfsburger Weltmeistern Pierre Littbarski und André Schürrle. Neben diversen Gründen dafür, warum Wolfsburg ganz wunderbar ist, geht es auch um das allgemeine Leben als Weltmeister.

Was ändert sich denn so im Alltag, wenn man plötzlich Weltmeister ist?

Wie lebt es sich als Weltmeister, Herr Schürrle?
Sehr gut. Der größte Unterschied ist, dass die Aufmerksamkeit noch größer geworden ist. Ich weiß noch, als ich nach dem Titel wieder zurück in London war. Ich war keine zwei Sekunden aus dem Auto, da wollte jeder ein Foto haben.

Bei Litti hingegen war das noch ein anderer Umgangston damals:

Wie war es bei Ihnen, Herr Littbarski?
Ich war 1982 und 1986 erst mal nur Vizeweltmeister. Da bin ich mit blonden Strähnchen rumgelaufen, was gar nicht so gut ankam. Da wurde ich auch schon mal beleidigt. 1990 konnte ich dann tragen, was ich wollte.

Eigentlich ja nur richtig so. Blonde Strähnchen sollten im Fußball wieder viel mehr geächtet werden. Andererseits …

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