Kategorie: In eigener Sache

Latest stories

  • Meisterschaften in letzter Minute: Wenn es beim Saisonfinale richtig knallt

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    Um die Zeit bis die WM endlich startet, gibt es hier ein klein wenig Adrenalin zur Überbrückung bis dahin. Genauer gesagt zeigen wir euch 3 Saisonfinals aus ganz Europa, welche beweisen, dass es sich immer lohnt, live dabei zu sein.

    Französisches Fernduell


    Nach den glanzvollen Achtzigern und dem Konkurs 1991, konnte Girondins Bordeaux in der Saison 1998/99 erstmals wieder nach der französischen Meisterschaft greifen. Alles was es dafür brauchte, war ein Sieg gegen PSG am letzten Spieltag, um Olympique Marseille im Fernduell auf Distanz zu halten. Während Marseille seine Hausaufgaben machte, fing Bordeaux in der 77. Minute das 2:2 und es schien, als würden sie die Meisterschaft aus der Hand geben. Doch dann kam der junge Pascal Feindouno per Einwechslung zu seinem erst dritten Einsatz der Saison und erzielte prompt sein erstes Saisontor. PS: Vielleicht wäre das ja alles nicht passiert, wenn PSG nicht schon in der 32. Minute Christian Wörns ausgewechselt hätte.

    AGÜEROOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO


    Lange Zeit war der Titel im Jahre 1968 die letzte Meisterschaft für Manchester City. Doch dann kam das große Geld und der Club wurde zum Spitzenclub fit gespritzt. Die Meisterschaft in der Saison 2011/12 war dabei aber längst nicht so souverän wie in diesem Jahr unter Pep Guardiola. Es sah sogar so aus, als wären alle Mühen der Saison vergebens, als City am letzten Spieltag 1:2 gegen die Queens Park Rangers zurücklag. Doch dann kam die Nachspielzeit und zwei Tore von Džeko (92. Minute) und Agüero (94. Minute) und Manchester City wurde, wohlgemerkt punktgleich mit den Rivalen von Manchester United, englischer Meister.

    Die Vier-Minuten-Meisterschaft


    In einer gefühlt längst vergangenen Zeit, als der FC Bayern noch kein Abo auf die deutsche Meisterschaft hatte, gab es noch richtige Dramen am letzten Spieltag. Oder besser gesagt wahrscheinlich sogar DAS Drama der Bundesligahistorie. In Gelsenkirchen heißt es, in Hamburg wäre schon Schluss, Patrik Andersson sieht das allerdings anders und zerlegt mit einem präzisen Schuss das Herz des Meisters der Herzen in tausend kleine Teile. Schalkefans scrollen besser schnell weiter, für alle anderen folgen nun 45 Minuten ran vom letzten Spieltag der Bundesliga-Saison 2001:

    Spätestens jetzt dürfte sich also zeigen, dass es sich immer lohnt, live dabei zu sein – egal, ob im Stadion oder am TV. Um immer den Überblick in Sachen Livesport zu haben, ist die Samsung Sportworld App eine clevere Lösung, denn sie bietet einfachen Zugang zu mehreren Sport-Streaming-Angeboten an einem Ort. So lassen sich über die Sportworld App am Smart TV bequem die Apps der Anbieter Sky Ticket, DAZN und der Eurosport Player ansteuern.

    Noch bis zum 17.06.2018 gibt es obendrein ein passendes Sonderangebot: Wer bis dahin einen neuen QLED TV kauft, erlebt über Sky Ticket, DAZN und Eurosport Player 6 Monate lang Fußball und weitere Sportarten inklusive – in der Samsung Sportworld-App. Genauere Infos dazu findet ihr hier.

    Um selbst noch einfacher in den Genuss von Livesport zu kommen habt ihr jetzt obendrein die Möglichkeit, eins von drei Gutscheincode-Sets für 6 Monate Sky Ticket, DAZN und Eurosport Player zu gewinnen. Schickt dafür einfach bis einschließlich 17. Juni 2018 eine Mail mit Betreff „Sportworld“ an win@falscheneun.net. Die Gewinner werden per Zufall ermittelt und entsprechend benachrichtigt.

  • Vom Stadion aufs Sofa

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    Wenn Samsung einen neuen Q8 QLED-TV zur Verfügung stellt, kommt man bei dem Ausmaß an Funktionen schonmal ins Grübeln, wie man all das wohl vernünftig testen und zeigen kann. Warum also nicht einen anderen Weg gehen, zurück zu Zeiten, als Fernseher noch nicht smart waren und der Liveticker noch die Radiokonferenz war.

    Kürzlich bin ich nach Augsburg gezogen. Die Größe der Stadt und die Lage des Stadions lassen etwas zu, was ich zuletzt zu den eben beschriebenen Zeiten versucht habe: ein Bundesligaspiel im Stadion verfolgen und dann schnell mit dem Fahrrad nach Hause, um die Zusammenfassung in der Sportschau des selben Spiels zu sehen.

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  • 4 Stadien in 2 Tagen: Premier League im Schnelldurchlauf

    In Zusammenarbeit mit Google

    Selbst wenn man nur einen klitzekleinen Platz im Herzen für Fußball reserviert hat, dürfte ein Besuch in dessen englischer Heimat fest in der „Irgendwann mal!“-Liste verankert sein. Ein Potpourri aus unterhaltsamen Gesängen bereits am U-Bahnsteig, ein Zwischenstopp am Pub, während man schon die Flutlichter durch den Nieselregen in der Ferne sieht, Plätze direkt an der Rasenkante und immer wieder der „Football’s Coming Home“ Ohrwurm. All das sind Gedanken, die man bei der Kombination aus Fußball und England direkt im Sinn hat und so viel sei bereits vorweg gesagt: alle sind wahr!

    Dank der Unterstützung von Google haben wir uns diesen kleinen Fußballtraum in der vergangenen Woche im Schnelldurchlauf erfüllt. Immer mit dabei war das Pixel als perfekter Begleiter. Egal ob nun zur Reiseplanung zwischen Haustür und Old Trafford oder für perfekte Fotos selbst dann, wenn langsam die letzten Lichter vorm Stadion ausgehen. Alle Fotos die ihr hier und auf unserem Instagram Account zu unserer Reise sehen könnt, sind mit der Kamera des Pixel entstanden.

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  • Wir sind dann mal Scout

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    Mensch… würde es doch noch den guten alten Fußball Manager von EA geben. Denn dann könnte ich meinen vollgekritzelten Scouting-Zettel direkt mal in ein paar Jahrhundertransfers ummünzen und in Sachen Finanzergebnis Pluspunkte beim Vorstand sammeln. So bleibt von meinem Besuch beim Mercedes-Benz JuniorCup in Sindelfingen zumindest die Gewissheit, in einigen Jahren dem Kumpel auf der Tribüne in die Seite stoßen zu können, um zu sagen: „Hey, siehst du den Sechser von Stuttgart? Da hätte ich dir schon vor Jahren sagen können, dass der den Sprung zu den Profis schafft.“

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    Alexander Groiß ist so ein Spieler. Kapitän der Suttgarter U19, jetzt schon Junioren Nationalspieler und in Sindelfingen hat man gesehen, warum es für den VfB ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk gewesen sein muss, dass der 1,87m-Kerl im letzten Dezember einen langfristigen Vertrag unterschrieben hat. In der Regel einen halben Kopf größer als sein Gegenspieler plus eine beeindruckende Athletik führen zu einer Zweikampfquote von gefühlt 97%. Der würde sich in 6-7 Jahren neben Julian Weigl im defensiven DFB-Mittelfeld gut machen.

    Strg C + Strg V + noch mehr Torgefahr = Ermedin Demirovic. Spoiler an alle Scouts der Republik, die Falsche Neun völlig zurecht als Startseite im Internet Explorer festgelegt haben: Der Junge hat nur noch einen Vertrag bis zum Sommer. Vier Turniertreffer in der Halle, 11 Buden in 15 Spielen auf großem Platz bei den A-Junioren. Hatten wir erwähnt, dass er im Sommer ablösefrei ist? Gut. Der 98er-Jahrgang bestitzt zwar auch einen deutschen Pass, hat aber schon 16 Länderspiele für die U-Mannschaften von Bosnien-Herzegowina bestritten, was zwar über kurz oder lang dazu führen könnte, dass wir ihn mal bei einer Europameisterschaft zu sehen bekommen, aber eben nicht im DFB-Team.

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    Weil das Turnier mit Özil, Khedira, Höwedes & Co schon eine halbe Weltmeister-Mannschaft hervorgebracht hat, haben Marketingexperten beschlossen, dass sich der Sindelfinger Glaspalast – der bundesweit mit Abstand schönste Name für eine Turnhalle – zusätzlich auch „Arena des Erfolges“ nennen sollte. Während diese Tagline zum Abzug in der B-Note führt, macht es die teilweise schon eingebaute neue Bestuhlung gleich wieder wett: ein Hauch von Münchener Olympiastadion liegt in der Luft.

    Insgesamt waren das zwei sehr schöne Tage im Ländle. Ehrliches Essen, Kids auf Autogrammjagd und jede Menge hochkarätiger Jugendfußball. Spätestens an der Kabinentür „Leicester City / Werk Untertürkheim“ bekommt man das Gefühl, dass die Fußballwelt hier noch in Ordnung ist.

    Persönliches Highlight: Nachdem ich am Freitag stundenlang diesen fantastischen Kunstrasen von außen bestaunen musste, ging es abends selber aufs Feld. Und ja: Der Rasen ist ein einziger Traum. Über das Endergebnis zwischen Bloggern und Orga-Team wurde allerdings Stillschweigen vereinbart. Welche Konsequenzen es hat, dass Collinas Erben es trotzdem geleakt haben, wird wohl der CAS entscheiden müssen.

    Bleiben noch die Preise für die Fans:

    • Größter Anhang: FC Schalke 04
    • Schönste Transparente: FC Schalke 04
    • Lauteste Kurve: FC Schalke 04
    • Das meiste Konfetti: ihr ahnt es…

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    Alle Fotos: Mercedes-Benz/GES Sportfoto

  • Der Stresstest gegen Nordirland (+ Gewinnspiel)

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    Der Posten des Bundestrainers ist ja an sich ein sehr interessanter Job. Alle zwei Jahre hat man die gefühlt ungeteilte Aufmerksamkeit einer gesamten Nation und dazwischen … ja, was macht man eigentlich dazwischen? Wenn ich das richtig verstanden habe, dann tüftelt Jogi Löw in diesen Ruhephasen zwischendurch im Nivea Haus an neuen Pflegeprodukten. Oder so ähnlich. In jedem Fall gehen Nivea Men und Joachim Löw schon seit 8 Jahren gemeinsame Wege und seitdem gab es immer mindestens das Halbfinale in diversen Turnieren. Irgendwas muss also dran sein an der Sache.

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  • Mit Coke zu Besuch auf der Fanmeile

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    Ich mag, dass bei EM und WM vor jedem Café und jeder Kneipe ein Fernseher steht. Man kann einfach so durch die Straßen laufen und überall hört man am Abend die beruhigenden Stimmen von Steffen Simon, Béla Réthy oder Claudia Neumann. Tagsüber laufen auf den Fernsehern dann meistens übrigens Daily Soaps, die auch schon mal aufregender werden können, als so manches Spiel der bisherigen Europameisterschaft.

    Schon verrückt, wenn sich der überwiegende Großteil einer Gesellschaft für einige Wochen auf ein großes, gemeinsames Interesse einigt. Die Berliner Fanmeile ist das wahrscheinlich größte Sinnbild dafür. Ebenso verrückt übrigens, wenn dort tausende Leute einen Bildschirm mit „HAAAAAAAND!“ anschreien, während das Spiel inkluisve Schiedsrichter sich rund 800 Kilometer Luftlinie entfernt befinden. Hihi. Doch fangen wir ganz von vorne an, denn Coca-Cola war so nett, mich zur Fanmeile, inklusive Premiumblick auf den Public-Viewing-Trubel, einzuladen.

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  • Tore und Tofuwurst: Der Abschluss der #VeganChallenge

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    Es ist einer dieser sonnigen Samstagvormittage, die einst einzig und allein fūr Fussball geschaffen wurden. Der Rasen der legendären Adolf-Jäger-Kampfbahn in Altona kann es kaum abwarten bespielt zu werden und obendrein wird gleich unter anderem ein gestandener Bundesligaprofi meinen Fehlpässen hinterher rennen. Träume ich? Bin ich vielleicht einfach auf dem Weg zur Zugtoilette mit dem Kopf gegen die Wand geknallt und jetzt habe ich wieder eine dieser wilden Fussballfantasien? Die erleichternde Nachricht lautet: Nein! Denn all das, was aussieht wie die perfekte Grundlage für ein kleines Fussballmatch, ist in Wirklichkeit das große Finale der ¨Vegan Challenge¨ von Becel.

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  • Wenn es doch nur Strandtücher wären: Deutsche Fans in Lille


    Philipp Köster veröffentlichte heute einen Artikel bei 11 Freunde in dem es darum ging, wie unangenehm die deutschen Fans in Lille auftraten. Kaum online, schon schießen die „MAN WIRD DOCH WOHL NOCH …!“ Wellen los. Auch ich war beim ersten Deutschland-Spiel in Lille und möchte dazu deshalb noch ein paar Worte verlieren.

    Ich liebe Fußball und kann den wunderbar von jeglichem Partypatriotismus trennen. Um genau zu sein habe ich so gar keinen Funken Patriotismus in mir, weil ich das für etwas ziemlich sinnloses halte. Das Gegenteil von Patriotismus funktioniert dafür aber immer wunderbar. Zum Beispiel dann, wenn sich für Anhänger der deutschen Nationalmannschaft wahnsinnig daneben benehmen. Man hat mit diesen Menschen außer der Nationalität nichts gemeinsam und doch fühlt man sich irgendwie mitverantwortlich, schämt sich und versucht gegenüber den Einheimischen gleich doppelt so freundlich zu sein.

    Am Tag vor dem Deutschlandspiel kam ich in Lille an und wollte am Abend noch mit einem Kumpel etwas in der Stadt essen und das England-Russland Spiel schauen. Sozusagen ein erstes herantasten an die Fußballatmosphäre in der Stadt. Kaum aus der U-Bahn gestiegen, sahen wir die ersten deutschen Fans vor einem Pub. Sie sangen lautstark „Wir sind wieder einmarschiert.“. Hat da jemand in Geschichte nicht aufgepasst? Und was hat das mit Fußball zu tun?

    Wir saßen für besagtes England-Spiel in einer kleinen Pizzeria. So unfreundlich wie der Ruf der Pariser ist, so freundlich waren ausnahmslos alle Menschen in Lille. Man spürte, wie sie sich drauf freuten, dass das riesige Fußballraumschiff endlich in ihrer 220.000 Einwohner großen Stadt gelandet ist. Wir saßen allein im kleinen Imbiss, schauten das Spiel und plauderten ab und zu mit den Angestellten. Irgendwann flog die Tür auf und ein volltrunkener Deutschlandfan kam rein. Sein Aussehen und sein Sonnenbrand verrieten, dass er sonst eher der Typ Reihenhaus-Familienvater ist, aber jetzt kann er sich endlich mal daneben benehmen. Erst bestellte er lautstark auf deutsch, dann noch mal mit Hilfe seiner Finger und sagte dazu „One dis, one dis, one dis“. Seine Augen waren dabei angeordnet wie die schiefen Lichter einer Baustellenabsperrung, wahrscheinlich verstand er auch deshalb nicht, wie sich der Kassierer um Freundlichkeit bemühte.

    Aber gut, volltrunkene Fußballfans sind gewiss keine Neuerscheinung und richtiges Benehmen findet man im Tischtennis schon eher, aber in diesem Moment wurde mir etwas anderes bewusst, was mir in den nächsten Stunden und Tagen noch viel zu oft auffiel: Ich liebe einen EM-Besuch dafür, um mit vollkommen fremden Menschen aus anderen Nationen sofort spontan ins Gespräch zu kommen, weil man den gemeinsamen Nenner Fußball hat. Egal welcher Nation, ein Fußballsmalltalk ist immer drin. Für den Großteil der deutschen Fans schien es bei ihrem EM-Ausflug darum aber nicht zu gehen. Viel eher eine großspurige Profilierung mit möglichst guter Abgrenzung von allen anderen, inklusive daneben benehmen. Der Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 ist natürlich der absolute Jackpot für diese Mentalität.

    Es fällt schwer sich noch auf ein großes Fußballfest zu freuen, wenn man durch die Stadt läuft und andauernd Pickelhauben aus Plastik sieht oder verblichene Tattoos deren Symbole ich noch zu gut von den Bushaltestellen meiner Jugend auf dem Dorf in Thüringen kenne. Natürlich ist am Gesang „Die Nummer 1 der Welt sind wir“ grundsätzlich nichts auszusetzen. Doof ist er natürlich trotzdem, erst recht wenn er in ein Potpourri aus Weltkriegswitzen und Symboliken gepackt wird.

    Hooligans und dergleichen habe ich nicht wirklich gesehen, viel erschreckender fand ich dafür besagte Normalo-Familienväter, die in bester „…man wir doch wohl mal sagen dürfen“-Manier in genau diese Kerbe schlugen.

    Die Onkelz-Gesänge im Stadion habe ich glücklicherweise gar nicht wirklich mitbekommen, weil ich glücklicherweise ein Onkelz-Wissen von etwa Null habe. Dafür wurde ich Zeuge eines anderen Gesprächs in der Halbzeitpause auf der Toilette. In der Schlange unterhielten sich zwei junge Herren mit klassisch gegeltem Seitenscheitel. Ihr Dialog:
    „Da könnte ich kotzen. Hier … Abdul Mustafi macht das Tor und ganz Deutschland jubelt.“ – „Nee … also ich nicht. Ich hab da bestimmt nicht gejubelt.“

    Warum gehen solche Leute dann zu einem Fußballspiel? Und viel wichtiger: Was sagt man in einem solchen Moment? Ich habe mich dafür entschieden nichts zu sagen, zum einen weil ein Belehren wohl eh fehl am Platz gewesen wäre, zum anderen, weil ich vermeiden wollte, dass mein Kopf Bekanntschaft mit der kalten Fliesenwand macht. Dennoch habe ich mir danach noch einige Gedanken über diesen Moment gemacht. Die größte Strafe für Leute mit solchem Gedankengut ist ja glücklicher Weise, dass Spieler wie Mustafi das entscheidende Tor machen und ein Spieler wie Boateng der Mann des Abends ist.

    Glücklicherweise ist die deutsche Nationalmannschaft ein Positivbeispiel für Integration und Kulturvielfalt. Das ändert leider nichts daran, dass es auf den Rängen und vor den Fernsehern sehr viel unangenehmes Gedankengut gibt wenn wieder einmal Sport und Patriotismus durcheinander geworfen werden. Das fängt bei ganz rechts außen an und geht bis zur tausendsten Diskussion darüber, dass Mesut Özil doch gefälligst die Hymne lautstark mitsingen soll.

  • So schmeckt Wembley

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    Wo sind eigentlich die Legenden der Europameisterschaft von 1996? Manche melden sich regelmäßig und lautstark bei Sport1 zu Wort, manche beackern in „Camp David“ Uniform die restliche Fernsehlandschaft und manche – man mag es kaum glauben – arbeiten tatsächlich noch im Fußballgeschäft.

    Eine Legende allerdings geriet direkt nach Abpfiff und Golden Goal in Vergessenheit: Der Rasen! Dave Davies hat den Rasen damals gekauft und hütet ihn seitdem vorbildlich. Im Hause Burger King kam man nun vor einiger Zeit auf die Idee, ein paar Quadratmeter diese legendären Grunds zu kaufen. Wofür? Um darauf Salat anzubauen! Echten Champion-Salat sozusagen.

    Auf dem kleinen Rasenstück wurden Blattsalat, Tomaten und Zwiebeln groß gezogen, um sie nun auf einen limitierten Mannschafts-Whopper zu legen. Haha, was für eine Idee! Lediglich 96 Stück des Burgers, der (bestimmt auch ohne Fleisch) nach legendärem Wembley schmeckt, werden produziert werden.

    Um zum exklusiven Kreis der Tester zu gehören und das gute Stück bei einem noch exklusiveren Event am 21. Juni in Berlin unter anderem gemeinsam mit Thomas Helmer zu verspeisen, könnt ihr euch auf mannschaftswhopper.de bewerben.

    Solltet ihr beispielsweise mit Thomas Helmer verstritten sein aber trotzdem von der Aktion begeistert sein, gibt es auch andere Wege. Unter allen Tweets mit dem Hashtag #mannschaftswhopper werden nämlich obendrein noch ein paar der restlichen Stücke des Wembley-Rasens verlost, damit ihr auf eurem Balkon euren eigenen Kreisliga-Salat mit internationalem Flair züchten könnt.

  • Snapchat-Grüsse aus Mailand (+ Gewinnspiel)

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    Ich liebe es, wenn die digitale Welt mit der realen Welt kollidiert und dadurch etwas Wunderbares entsteht. Zum Beispiel, wenn man online Pizza bestellt. Oder wenn man im Park flauschige Hundecelebrities von Instagram trifft. Oooder wenn die PES World Finals sowohl zeitlich als auch örtlich an das UEFA Champions League Finale anknüpft und ich dank Sony PlayStation gemeinsam mit Marvin vom PROREVO Blog dort zu Gast sein werde.

    Das Beste daran ist allerdings, dass auch ihr etwas davon habt! Erstmal bieten wir ab Freitag auf Snapchat (@PlayStationDACH), Twitter, Facebook und Instagram Einblicke in den Champions League Trubel in Mailand, ins Stadion und werden natürlich auch bei den PES World-Finals vorbeischauen. (Um jeglichen Selbstrespekt zu wahren, werde ich dort wohl besser keinen Controller in die Hand nehmen.)

    GEWINNSPIEL
    UND dank Playstation und Konami könnt ihr auch noch ein ziemlich cooles Paket gewinnen. Dabei sind:

    • ein goldener Controller, der limitierten PlayStation F.C. Serie
    • eine Cap und ein Ball, beides signiert von Jérôme Boateng, dem Botschafter des PlayStation Junior Champions Cup, kurz #PSJCC
    • PES 2016

    Na, Lust? Wenn ja, dann solltest du uns ab Freitagmorgen aufmerksam den Snapchat-Kanal @PlayStationDACH verfolgen und zählen, wie viele ⚽-Fußball-Emojis wir in unseren Snaps versteckt haben. Schick deine Antwort einfach bis zum 30.05.2016, 20:00 Uhr an win@falscheneun.net und mit etwas Glück bist du dann bald der Coolste in der Nachbarschaft.