Kategorie: Originale

Latest stories

  • Gänsehaut für Johan

    Vor einem Jahr starb Johan Cruijff. Zu diesem traurigen Jubiläum veröffentlichte Ajax Amsterdam heute ein schönes, wie bewegendes Video für seine ewige Nummer 14:

    Außerdem erscheint heute eine Doku über Cruijff, die im Trailer relativ interessant aussieht:

  • Deshalb liebt man Fußball: Die Glückseligkeit des Peter Crouch

    Am Montag feierte Peter Crouch seinen mittlerweile 36. Geburtstag und die athletische Stabheuschrecke macht für Stoke City immer noch die gegnerischen Strafräume unsicher. Gestern Abend machte er sich in den Geschichtsbüchern der Premier League endgültig unsterblich, als er sein mittlerweile 100. Tor in der Liga erzielte. Die Freude, der überschwängliche Jubel von den Rängen und natürlich der Robot Dance danach sind einfach eine wunderbare Kombination:

    Übrigens: Den Robot Dance legte „Crouchy“ erstmals 2006 aufs Parkett. Bei einer Party von David Beckham vor der WM 2006 lief der Klassiker „I Bet That You Look Good On The Dance Floor“ und plötzlich war ein neuer Torjubel geboren. Auf dem Rasen zum ersten Mal nach seinem Tor gegen Ungarn zu sehen.

    Kurz darauf legte er den Jubel wieder ad acta, schließlich geht es ums Fußball spielen, nicht ums Jubeln. Er sagte damals, er würde den Robotertanz erst wieder zum Besten geben, wenn England Weltmeister werden würde. Nun ja … Danach sagte er, er würde erst wieder zum Roboter werden, wenn er im Finale der Champions League treffen würde. Auch dazu kam es nicht mehr. Nach 10 langen Jahren des Wartens gab es gestern aber endlich wieder den Crouch-Roboter zu sehen. In diesem Sinne: Alles Gute und für mehr Robotertanzhumor im Profifußball!

  • 108 Länderspiele, eine Jogginghose – Gabor Kiraly sagt tschüs

    Photo by Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)
    Photo: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images

    Wie Krokodile immer noch aus Zeiten der Dinosaurier übrig sind, so steht auch Gábor Király immer noch im Tor. 1997 kam er mitsamt seiner ebenso prominenten Jogginghose in die Bundesliga und blieb ganze 7 Jahre bei Hertha BSC. Nach 114 Spielen für Crystal Palace brauchte er ein paar kurze Umwege, bis er im Tor von 1860 wieder sesshaft wurde und auch dort noch einmal für 168 Spiele im Tor stand. Mittlerweile spielt er wieder bei seinem ungarischen Heimatverein Haladás Szombathely, von dem er einst nach Berlin wechselte.

    Während seine Karriere also so langsam ausklingt, gab es gestern Abend noch mal einen ganz großen Auftritt, als Király zum 106. und letzten Mal im Tor der ungarischen Nationalmannschaft stand. Ganz viel Fußballsentimentalität in 3… 2… 1…

    https://www.youtube.com/watch?v=aaPyAHE09cw

    Die Sportschau hat es dabei wohl am schönsten zusammengefasst:

  • 100 Jahre Claudio Pizarro Autogramme

    Es klingt, wie aus einer anderen Zeit: Als Claudio Pizarro seine ersten Runden in der Bundesliga drehte, war Gerhard Schröder gerade Bundeskanzler geworden, sowohl Fanta Pink Grapefruit als auch Limette existierten noch und alles wurde in D-Mark gezahlt. Zum Geburtstag des peruanischen Heilsbringers gibt es deshalb einen kleinen Überblick seiner bisherigen Autogrammkarten-Historie. Hach!

    Saison 1999/2000:

    Saison 2001/02:

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  • Der ewige Totti trifft und trifft und trifft und …


    Ein verregneter Sonntag in Rom – Bestes Wetter um Geschichte zu schreiben! In diesem Sommer startete Francesco Totti in seine 25. Saison für den AS Rom. Er könnte sich damit eigentlich gemütlich auf seinem Legendenstatus ausruhen, dreht aber fröhlich weiter an seinen Statistiken. Im Spiel gegen Sampdoria Genua stand er zum ersten Mal in dieser Saison auf dem Platz und sorgte in der dritten Minute der Nachspielzeit für das entscheidende 3:2 per Elfmeter. Sein 299. Tor für die Roma bedeutet obendrein auch, dass Totti in der Serie A seit der Saison 1994/95 in jedem Jahr getroffen hat. 23 Saisons in Folge! Zur besseren Einordnung, was für eine Zeitspanne das ist: Nicht mal Gianluigi Buffon hatte 94/95 sein Profidebüt gemacht, dies folgte erst ein Jahr später.

    AS Roma's forward Francesco Totti celebrates after scoring during the Italian Serie A football match As Roma versus Sampdoria on September 11, 2016 at Olympic stadium in Rome.  / AFP / ALBERTO PIZZOLI        (Photo credit should read ALBERTO PIZZOLI/AFP/Getty Images)
    AS Roma’s forward Francesco Totti celebrates after scoring during the Italian Serie A football match As Roma versus Sampdoria on September 11, 2016 at Olympic stadium in Rome. / AFP / ALBERTO PIZZOLI (Photo credit should read ALBERTO PIZZOLI/AFP/Getty Images)

    Das Spiel wurde zuvor übrigens sehr lang wegen besagtem Regen unterbrochen. Huch!

    Und jetzt freuen wir uns weiter über den Jungbrunnen Totti.

  • Ey, mach mal deinen Spind leer!

    Bei all dem Trubel um seinen Wechsel, kam Rekordtransfer Paul Pogba gar nicht mehr dazu seinen Spind in der Juve Umkleide zu leeren. Ex-Mannschaftskollege Patrice Evra hat deshalb direkt mal einen kleinen Gruß per Instagram an Pogba gerichtet:

    @paulpogba you should have at least emptied your locker… I hope you are not expecting me to bring you your Stuff to Manchester !!!

    Hahaha! Und dann auch noch Nike Schuhe im Schrank, das gibt Ärger!

  • Guardiolas Vorstellungsgespräch bei Noel Gallagher


    Am Wochenende wurde Pep Guardiola an seiner neuen Arbeitsstelle bei Manchester City vorgestellt und mit wem muss man dort natürlich sein erstes Interview führen? Selbstverständlich Noel Gallagher! Fast schon niedlich, wie aufgeregt Guardiola in den ersten Minuten wirkt.

  • Ein Gruß in den Winkel von Lionel Messi

    Wenn sich Lionel Messi morgens sein Marmeladenbrot schmiert, nimmt er wahrscheinlich seinen Fuß dafür. Oder wenn ihm langweilig ist, baut er Kartenhäuser damit. Hier sein Freistoß von letzter Nacht im Copa America Halbfinale gegen die USA. Als hätte ihm jemand zugerufen: „Hey Leo, Zeig doch noch mal kurz wie das mit diesen Freistößen geht!“. Und Messi tat dann das, was ein Messi nunmal tut. Und zwar egal, ob gerade alle anderen Feldspieler als Mauer vor ihm stehen.

  • Oh, E-Mail von Louis

    Foto: Paul Gilham/Getty Images
    Foto: Paul Gilham/Getty Images

    Es scheint als würde Louis van Gaal in diesen Minuten bei Manchester United entlassen werden, Grund genug noch einmal einen Blick auf seine ganz speziellen Methoden der Zwischenmenschlichkeit zu werfen. Wie der Guardian schreibt hat van Gaal nämlich eine ganz besondere Methode um seinen Spielern auf die Nerven zu gehen.

    Ursprünglich gab es nach jedem Spiel Sitzungen in denen van gaal einzelne Spieler kritisierte. Und mit kritisieren meint eine Quelle, dass er einzelne Spieler vor allen anderen verbal gekreuzigt hätte. Die beiden Ältesten der Mannschaft, Wayne Rooney und Michael Carrick, sprachen ihn deshalb irgendwann darauf an, dass diese ausufernden Sitzungen alles andere als Gut für die Moral der Mannschaft wären.

    Van Gaal teilt zwar ganz gern aus, ist wohl aber auch bereit auf Kritik einzugehen und gestaltete das Ganze von da an ein wenig anders und schickte jedem Spieler Mails mit Videos und ausführlichen Beschreibungen darüber, was sie falsch gemacht hatten. Einige Spieler waren bei dieser Methode schon nach kürzester Zeit so weit, dass sie van Gaals Mails direkt in den Spam-Ordner umleiteten. Der Trainer ist aber nicht doof und hat deshalb in feinster Newsletter-Manier seine Mails mit einem Tracker ausgestattet, um zu sehen, wer die Mails wann und für wie lang geöffnet hatte. Diese Katz und Maus Jagd hatte wiederum zur Folge, dass einige Spieler die Mails am Telefon öffneten und es dann 20 Minuten unachtsam zur Seite legten, um zumindest zu simulieren, dass sie die Mails mit Kritikfeuerwerk anschauen.