Kategorie: Damals

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  • Damals, als Thomas Häßler noch Fußballer war.

    Bevor Thomas Häßler durch das Dschungelcamp künftig eine Karriere irgendwo zwischen „RTL Punkt 12“ und dem perfekten Promi-Dinner bevorsteht, gibt es hier noch eine kleine „Hach, damals“-Portion über sein vorheriges Leben als Fußballer. Genauer gesagt, Deutschlands Fußballer des Jahres 1989 und 1992. Bittesehr:

    Die karriere eines Vorzeigefußballers zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie anhand von Duplo- und Hanuta-Stickern nachvollziehbar ist. (Wer sie ins Panini-Album einklebt möge dennoch für immer in der Hölle schmoren.)

    Und weil wir hier im Internet sind, gibt es zum Abschluss NATÜRLICH ein Best-Of Video inklusive fürchterlicher Dance-Musik:

  • 6. Oktober 2001: Als jeder Beckham sein wollte

    Photo: GERRY PENNY/AFP/Getty Images
    Photo: GERRY PENNY/AFP/Getty Images

    Während David Beckham heutigen Kids eher als H&M Testimonial bekannt ist, wurde in den frühen 00er Jahren sein Name immer dann auf diversen Bolzplätzen gerufen, wenn ein Freistoß oder Fernschuss besonders schön in den Winkel passte.

    Einer der Gründe dafür ist sein sensationelles Tor gegen Griechenland während der Qualifikation für die WM 2002. Nicht nur die Schönheit an sich ist es, die dieses Tor so besonders macht, sondern auch die Hintergründe.

    Eine Tätlichkeit gegen Diego Simeone im Achtelfinale der WM 1998 brachte Beckham eine rote Karte ein. Das Spiel endete (unter anderem Dank dem Tor eines gewissen Wunderkinds namens Michael Owen zwar mit 2:2, im Elfmeterschießen flog England aber aus dem Turnier. Beckham wurde daraufhin sofort zum Sündenbock ernannt und die englischen Boulevardmedien betrieben eine Hetzjagd sondergleichen.

    GERARD CERLES/AFP/Getty Images
    Photo: GERARD CERLES/AFP/Getty Images

    Zwar war Beckham maßgeblich am Triple-Gewinn von Manchester United in der Saison 1998/99 beteiligt, in der Nationalmannschaft machte ihn das trotzdem nicht sonderlich beliebter. Seine Frau würde ihn zu sehr vom Wesentlichen ablenken und überhaupt.Heutzutage kann Mesut Özil wahrscheinlich ein Lied davon singen.

    Den Tiefpunkt fand das Ganze, als England bei der EM 2000 gegen Portugal im ersten Gruppenspiel mit 2:3 verlor. Englische Fangruppierungen beleidigten Beckham während des gesamten Spiels was er nach Abpfiff mit dem Mittelfinger quittierte.

    Photo: Gary M Prior/Allsport
    Photo: Gary M Prior/Allsport

    Wir spulen ein paar Monate vor: England droht an der Qualifikation für die WM 2002 zu scheitern. Da Deutschland gegen Finnland nur Unentschieden gespielt hat, würde aber ein Unentschieden im letzten Qualifikationsspiel gegen Griechenland reichen. Problem ist nur, dass Griechenland kurz vor Abpfiff mit 2:1 führt.

    In der 3. Minute der Nachspielzeit bekommt England einen Freistoß. Der Ball liegt fast 30 Meter vom Tor entfernt und es wird wahrscheinlich auch die letzte Aktion des Spiels sein. Eine Sache für David Beckham, der kürzlich zum Kapitän der englischen Nationalmannschaft ernannt wurde. Was dann folgt ist ein Stück wunderbarer und vor allem lauter englischer Fußballgeschichte:

    Boom und alles war vergessen. Während der Weltmeisterschaft traf England im zweiten Gruppenspiel wieder auf Argentinien. England gewann mit 1:0 und sorgte damit im Wesentlichen dafür, dass einer der großen Favoriten aus dem Turnier flog. Torschütze? David Beckham.

    Photo by Koji Aoki/ AFLO/Getty Images)
    Photo: Koji Aoki/ AFLO/Getty Images
  • 100 Jahre Claudio Pizarro Autogramme

    Es klingt, wie aus einer anderen Zeit: Als Claudio Pizarro seine ersten Runden in der Bundesliga drehte, war Gerhard Schröder gerade Bundeskanzler geworden, sowohl Fanta Pink Grapefruit als auch Limette existierten noch und alles wurde in D-Mark gezahlt. Zum Geburtstag des peruanischen Heilsbringers gibt es deshalb einen kleinen Überblick seiner bisherigen Autogrammkarten-Historie. Hach!

    Saison 1999/2000:

    Saison 2001/02:

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  • Wer wird Bayern-Jäger Nummer 1? (1996)


    Während am Horizont langsam die (zumindest noch etwas) magische Zahlenkombination 15:30 am Horizont zu sehen ist, kommen all die Fragen der Saisonvorbereitung wieder hoch. Hat sich Julian Draxler immer noch bockig in seinem Jugendzimmer eingesperrt? Welche Frisur trägt Mitchell Weiser zum Saisonauftakt? Hat jetzt auch wirklich jedes Stadion WLAN? Aber die wichtigste Frage bleibt natürlich: Wer wird Bayern-Jäger Nummer 1? Um diese Frage zu klären, nehmen wir einen kleinen Einblick in die aktuelle Bravo Sport Ausgabe. Also ähhh die zur Saison 1996/97.

    Icke Häßler, kaum höher als 3 Bälle, zeigt den Weg in Richtung Europa, während Dirk Schuster in der Abwehr fleißig aufpasst, wie er auch noch 20 Jahre später von der Bank aus diverse Bundesligisten mit guter Abwehrarbeit ärgern wird. Im Schatten von Vereinslegende Uwe Kamps absolviert Robert Enke seine erste Saison für Borussia Mönchengladbach. Und mit einem Mittelfeld aus jeremies und Böhme hatte das Münchner Derby sowohl noch etwas mehr Bedeutung, als auch Späne hier und da.

    Bravo Sport Ausgabe 18 / 1996
    Bravo Sport Ausgabe 18 / 1996

    Oder doch eins der drei Teams aus dem Norden? Damals noch mit Bruno Labbadia in grün statt blau. Während „Ein erneuter UEFA-Cup Platz ist Pflicht“ beim HSV aktuell zumindest etwas anmaßend klingt, passt „In Schwaben hofft man auf bessere Zeiten“ auch 20 Jahre später ganz gut. Bleibt nur abzuwarten, ob es auch dieses Mal wieder ein magisches Dreieck als Reaktion darauf geben wird. Damals im Gegensatz zum Vorjahr übrigens die erste Saison für Elber in weißen Schuhen.

    Bravo Sport Ausgabe 18 / 1996
    Bravo Sport Ausgabe 18 / 1996
  • Als der kicker Manager noch per Postkarte gespielt wurde


    Wenn die neue Bundesliga-Saison kurz vorm Anstoß steht, ist dies gleichzeitig auch die Hochphase des kicker Managers. Wer unterstreicht die Leistungen der letzten Saison, wer schießt die Elfmeter und mit welchen günstigen Talenten füllt man den Kader auf? Das sind nur wenige Fragen von vielen, während man den Kader fleißig immer wieder neu zusammensetzt.

    Ein guter Punkt, um die Fußballuhr einmal um 20 Jahre zurückzudrehen. Vorm großen Durchbruch des Internets war die Filigranarbeit des kicker Managers nämlich noch mehr abendfüllenderes Programm als heute. Per Kopfrechnen die Spieler dem Budget entsprechend auswählen, per Postkarte an den kicker schicken, die Saison über selbst die Punktzahlen ausrechnen und am Ende darauf hoffen, dass alles stimmt. Aber fangen wir einmal von vorne an.

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  • Der doppelde Poldi 2006

    Aus gegebenem Anlass eine kleine Zeitreise zurück in den Sommer 2006, als die deutsche Fußballnationalmannschaft in München im Achtelfinale auf Schweden traf. Ein gewisser Lukas Podolski setzte dort 2 Wochen nach seinem 21 Geburtstag zum Doppelpack an.

    In der 4. Spielminute ….

    … und 8 Minuten später gleich noch mal:

  • Diese eine Flanke auf Oliver Neuville

    Foto: STF/AFP/Getty Images
    Foto: STF/AFP/Getty Images

    Es ist einer der zahlreichen sonnigen Tage im Juni 2006. 65.000 sehen im Dortmunder Westfalenstadion eine deutsche Mannschaft, die drückend überlegen ist und trotzdem nicht trifft. Odonkor kommt in der 64. Minute für Friedrich auf den Platz, um ein Zeichen in der Offensive zu setzen. 7 Minuten später kommt ausserdem Neuville für Podolski. In der ersten Minute der Nachspielzeit schreiben beide zusammen deutsche WM-Geschichte. Die Stimme von Steffen Simon überschlägt sich, aber man kann sie bei der Lautstärke im Stadion eh nicht mehr hören.

    Foto: ebay.de
    Foto: ebay.de
  • Eine kleine EM-Zeitreise

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    Der 1. Spieltag der EM-Endrunde in Frankreich ist vorbei und es zeigt sich bereits jetzt, dass zahlreiche Statistiken der Vergangenheit bestätigt werden. Deutschland hat beispielsweise noch nie ein EM-Auftaktspiel verloren und auch gegen die Ukraine hat sich daran nichts geändert. England hingegen hat noch nie ein EM-Auftaktspiel gewinnen können und hat sich vorsichtshalber in letzter Sekunde noch ein Tor gefangen, damit auch diese Statistik bestehen bleibt. Und Apropos Tor: Der Treffer von Bastian Schweinsteiger war das erste deutsche Joker-Tor bei einer EM seit 1996. Ein gewisser Oliver Bierhoff traf damals.

    Wer jetzt als Vorbereitung auf das nächste Deutschlandspiel große Lust auf eine ordentliche Portion Fußballnostalgie hat, ist hier genau richtig! Denn was gibt es Schöneres zur Einstimmung auf EM-Spiele, als ein Blick in die Geschichtsbücher (und Panini-Alben). Im Hause Jim Beam scheint man das ähnlich zu sehen, denn dort gibt es derzeit bei einigen limitierten Jim Beam & Cola Dosen zur Fußball EM eine kleine Fußballzeitreise in die deutschen EM-Siegerjahre 1972, 1980, 1996 dazu. Bitte schnallen sie sich an, wir reisen jetzt auch ein kleines Stück.

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  • Dennis Bergkamp: Nur das Beste zum Geburtstag

    Es gab wahrscheinlich keinen Bolzplatz in den 90ern, auf dem nicht auch versucht wurde, die Zaubereien von Dennis Bergkamp nachzustellen. Zu seinem heutigen Geburtstag gibt es deshalb hier ein Best Of seiner Zeit bei Arsenal.

  • Folge 1 von „Captain Tsubasa – Die tollen Fußballstars“

    Größtes Vorbild aller Zeiten! Keiner sprintete schöner stundenlang über einen Platz, der in Wirklichkeit eine übergroße Melone war! Zu Ehren des größten Fußballers aller Zeiten deshalb hier eine Reise zum Punkt als alles begann und er den Grundstein seiner beispielhaften Karriere beim FC Nankatsu legte.