Kategorie: Kurve

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  • Happy Little Trees: Die Bob Ross Choreo der Portland Timbers

    Die MLS startete vergangene Nacht in die neue Saison und die Portland Timbers überrollten dabei die Minnesota United mit 5:1. Dürfte zumindest teilweise an der sehr unterhaltsamen Choreo der äußerst aktiven Fanszene in Portland gelegen haben. Die widmeten ihre Kurve nämlich dem großen Bob Ross:

    Oder hier in der kunstvolleren Stop-Motion-Variante:

    Übrigens: Das 5:1 bedeutete auch, dass Maskottchen Timber Joey gleich 5 Mal ein Stück vom Baum vor der Fankurvre absägen durfte, um es unter Jubel zu präsentieren.

    Hier noch ein Video von Timber Joey beim Aufwärmen:

    So. Und jetzt könnt ihr selbst ein bisschen üben:

  • Der lange Weg eines Fanschals


    Gianluigi Buffon entwickelte in seiner Kindheit (also vor circa 400 Jahren) ein ganz besonderes Fandasein für Borussia Mönchengladbach. Er fand den Namen des Clubs so kompliziert und unaussprechbar, dass er seitdem Sympathien für den Verein hegt.

    Bei seinem ersten Besuch im Borussia Park beim Champions League Spiel 2015 ging er deshalb nach dem Spiel zur Nordkurve und wollte seine Torwarthandschuhe gegen einen Schal des Vereins tauschen. Leider geriet er dabei an die nicht unbedingt hellsten Kerzen auf der Torte, die nur dumm schauten, ein wenig pöbelten und die Handschuhe nicht haben wollten. Handschuhe von Buffon! Muss man sich mal vorstellen.

    Vor der Abfahrt aus dem Stadion bekam er später aber noch zur Beschwichtigung einen Schal vom Fanprojekt der Borussia geschenkt. Pünktlich zu Weihnachten dieses Jahr gab es aber einen noch viel passenderen Schal für Buffons besonderes Fandasein:

    https://www.instagram.com/p/BN9ezBPh2rO/

  • Wenn der Flughafen zur Fankurve wird


    In Südamerika kann es im Fußball gerne mal etwas hitziger und dabei vor allem größer werden. Selbst, wenn ein Fußball in weiter ferne ist. Wie gut Brasilianer Fußball und Flughafen kombinieren können, zeigte sich ja bereits in einem Werbespot im Jahre 1998, aber was die Fans von Palmeiras vorgestern abzogen, war eine ganz andere Größenordnung. Um das eigene Team entsprechend für das Spitzenspiel bei den Rivalen von Atlético Mineiro einzustimmen, wurde der Flughafen kurzerhand zur Fankurve. Absoluter Wahnsinn.

    Wer Lust auf schwitzige Hände hat: Einfach mal vorstellen, da einen Anschlussflug zu bekommen. Vielleicht waren alle aber auch nur wegen Zé Roberto zu Besuch am Flughafen, weil sie es nicht fassen können, dass der immer noch so schönen Fußball spielt.

    Das Spiel steigt heute Nacht um 0 Uhr deutscher Zeit. Man mag sich gar nicht ausmalen, wie der Flughafen wohl nach einer Niederlage aussehen wird.

  • Schweine, überall Schweine!

    Die Fans der beiden englischen Drittligisten Charlton Athletic und Coventry City haben genug von den jeweiligen Besitzern beider Vereine. Vorm Spiel verabredeten sie sich also zu einer kleinen Protestaktion: Zum Anpfiff sollten direkt tausende „greedy pigs“ auf den Platz geworfen werden. Gesagt, getan.

    https://www.youtube.com/watch?v=ex_rzf7eHfE

    So ernst der Hintergrund der Aktion war, so lustig las er sich im Ticker:

    Und noch ein ausführlicher Bericht dazu:

  • Der Auswärts-Plüschtierregen


    „Auswärts“ ist im deutschen Fußball nur allzu oft in einem Atemzug mit „asozial“ zu hören. Die Fans vom niederländischen Erstligaklub ADO Den Haag zeigten am Sonntag, dass es auch anders geht. Vorm Auswärtsspiel in Rotterdam bekamen Anhänger von ADO Wind davon, dass in den Reihen unter dem Auswärtsblock des Feyenoord-Stadions zahlreiche Kinder aus dem Sophia Kinderkrankenhaus, dem größten und ältesten Kinderkrankenhaus der Niederlanden, zu Gast sein werden. Und was macht man da? Plüschtiere mitbringen!


    „Aufruf an alles Auswärtsfahrer: Nehmt alle ein kleines Plüschtier mit. Kinder aus dem Sophia Kinderkrankenhaus werden unter der Auswärtstribüne zu Gast sein.“ Der Aufruf machte unter den Fans die Runde und in der 12. Minute des Spiels passierte das hier:

    Hach, Fußball kann so schön sein.

    Zur weiteren Freude der Kinder gewann Feyenoord das Spiel übrigens mit 3:1 und behauptete damit seine Tabellenführung in der Eredivisie. Oh und in der NHL gibt es öfters Mal fliegende Plüschtiere:

    PS: Das zweitschönste an dieser Meldung ist übrigens die Tatsache, dass das niederländische Wort für Plüschtiere „Knuffels“ ist.

  • Der große Choreo-Prank von Bukarest


    Vorm Champions League Qualifikationsspiel gegen Manchester City sollte der Abend im Stadion von Steaua Bukarest entsprechend gefeiert werden. Um eine möglichst beeindruckende Choreo auf die Beine zu stellen, wählte der Verein nicht den Weg über die eigenen Fans, sondern beauftragte eine Firma, welche die Koordination übernahm.

    Vorm Spiel machte die Choreo dann tatsächlich einiges her, hatte nur einen kleinen Schönheitsfehler …

    Statt Steaua Bukarest ins Spiel zu begleiten und an den Sieg des Europapokals der Landesmeister vor 30 Jahren zu erinnern, war auf den Rängen vom Erzrivalen zu lesen: „Nur Dinamo Bukarest“. Wie konnte das passieren? Ein kleiner Fehler der beauftragten Choreo-Firma? Nicht ganz. Falls ihr euch bereits eingangs gewundert haben solltet, ob es eine solche Firma überhaupt gibt, dann lagt ihr nicht ganz falls. Die beauftragte Firma existiert nämlich tatsächlich nicht und war ein Vorwand einiger Dinamo-Fans. Zu keinem Zeitpunkt sind die Machenschaften ihrer Scheinfirma aufgeflogen und ihnen gelang damit wohl einer der wortwörtlich größten Pranks in der Geschichte der Fußballrivalitäten.

    Ach ja, die anschließende 0:5 Klatsche danach war übrigens die höchste Heimniederlage in der Geschichte von Steaua Bukarest. Passender Weise steht am Samstag dann das Derby zwischen Steaua und Dinamo an. Das kann ja was werden …

    Danke an Praktikant Malte „Die Zaubermaus“ Lasogga für den Hinweis!

  • Zika-Zig Ahh

    Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung der olympischen Spiele, gab es gestern im Frauenfußball bereits das Eröffnungsmatch zwischen dem amtierenden Olympiasiegern aus den USA und Neuseeland. In den USA war der Zika-Virus zuvor ein großes Thema und einige Sportler drohten damit, gar nicht erst anzureisen. Hope Solo sprach sich gegen die Effekthascherei aus und war der Meinung, man solle es nicht übertreiben.Die Reaktionen darauf waren eher gemischt, weshalb sie sich selbst einen kleinen Spaß daraus machte und ihr Zika-Kit auf Twitter zeigte:


    Für das gesamte olympische Dorf hat sie jedenfalls genug am Start:


    Aber nicht nur Solo selbst machte sich einen Spaß aus ihren Zika-Sorgen, sondern auch die Zuschauer im Stadion Mineirão in Belo Horizonte. Das Ergebnis davon ist ziemlich unterhaltsam, denn zeitweise gab es erst großes Schweigen und jeder Abschlag wurde dann von einem Lauten „Ziiiiiiiikaaaa“ begleitet:

    https://www.youtube.com/watch?v=XIwqYEHQFXw

    Haha! Allerdings könnte man beim Stand von 2:0 in der 90. Minute auch ruhig mal einen Abschlag antäuschen, um das Publikum durcheinander zu bringen.

    Solo jedenfalls macht sich jedenfalls keine Sorgen:

    “I don’t know why, but we like to sensationalize everything and scare people and then … when the games go on, everything goes on as planned, ends up being a beautiful tournament. And I expect no less here.”

  • Alle sind weg und Will Grigg’s immer noch on Fire

    Ohrwurmheld Will Griggs hat bislang nicht eine einzige Minute im Turnier gespielt und seine Mannschaft hat es trotzdem (so gut wie) ins Achtelfinale geschafft! Und so wurde gestern Abend weit nach Abpfiff noch fleißig der schönste Song der EM gesungen.

    Die Nordiren könnten im Achtelfinale nun auf Gastgeber Frankreich treffen.
    Übrigens: Mats Hummels hat seine Ankündigung in die Tat umgesetzt und im Spielertunnel das Trikot von Will Grigg ergattern können!

  • Antrieb vom belgischen Fanzug

    Der nächste kleine Fanherzpreis geht heute ausnahmsweise Mal nicht an die Iren, sondern an die Belgier, die einem jungen irischen Fan das Erlebnis Europameisterschaft noch ein klein wenig schöner gemacht haben:

  • Island und Ungarn: Die Kleinen machen die grösste Stimmung

    Im ganzen Trubel um Island geht es fast schon unter, dass die Ungarn genauso froh sein dürften, Teil der Europameisterschaft in Frankreich zu sein. Und das hört man auch! Beim gestrigen Spiel hatten die Fans beider Teams kurzerhand einen Schulterschluss in Sachen Stimmung. Wahnsinnsatmosphäre mit Lob an den Kommentatoren, der wusste, dass es manchmal besser ist, einfach nichts zu sagen:

  • Hundert kleine Dancing Queens


    Es ist ja leider ein fast noch ungewohntes Bild bislang bei dieser EM, doch ENDLICH sieht man auch mal Fans zweier Nationen, die gemeinsam feiern können. Wenn Schweden als Herkunft wunderbarer Popmusik auf den besten Fußballchor aus Irland trifft, dann dürfte eigentlich allen klar sein, was passiert.

    Es ist Zeit für ABBAs „Dancing Queen“.